Projekt Laminat geht in die 2. Runde

Nachdem ja neulich die Aktion mit dem Teppichstripper … wenig gebracht hatte und ich dann einen Profi dazu holen wollte,  meinte der, dass das eine saublöde Idee war.

Der Belag sei krebserregend. Was genau weiß ich nicht, ich war nicht dabei, als der sich das angeguckt hat.

Ich weiß nur, dass er wohl meinte, dass ich da tunlichst die Finger von lassen soll – erst recht ohne Mundschutz.

Hatte mir zwar einen Mundschutz geholt, aber da der für mich als Brillenträger ungeeignet ist, weil ständig die Brillengläser beschlagen, hatte ich den Mundschutz schnell wieder abgezogen.

Ich solle den Boden einfach mit Fließspachtel/Nivelliermasse versiegeln.

Also habe ich vorhin nach der Arbeit dem hiesigen Baumarkt einen Besuch abgestattet.

Und was soll ich sagen? Apothekenpreise! Für insgesamt 50Kg (sicher ist sicher) musste ich über 80€ laschen.

Oh Mann!

So ist aus dem ursprünglichen 200€-Projekt ganz schnell ein 500€-Projekt geworden.

Und ich habe immer noch nicht alles. Mir fehlen jetzt noch die Übergangsleisten zum Teppich und zum PVC-Küchenbelag nebenan. Das kostet auch bestimmt wieder 50€.

Ich möchte gar nicht wissen, wieviel ich bezahlen müsste, würde ich die komplette Wohnung renovieren wollen – oder gar das zugehörige Dach herrichten.

Darf gar nicht drüber nachdenken!

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Estrich und Teppichkleberreste – der Teppichstripper versagt elendig

Ich bin gerade damit beschäftigt in eine neue Wohnung umzuziehen. Am Wochenende hieß es erstmal die neue einigermaßen herzurichten.

Ein paar Dübellöcher vom Vormieter habe ich schon zugespachtelt, den alten Teppich habe ich auch entfernt.

Darunter kam dann eine heterogene Schicht aus Teppichkleberresten zum Vorschein, stellenweise lugte dabei schon der Estrich hervor.

Dazwischen scheint es eine Art Teerpappe zu geben.

Im Netz kursiert der Tipp Teppichreste mit einem Teppichstripper zu entfernen. Das mag auch durchaus was bringen. Jedoch nicht im vorliegenden Fall. Diese zähe, undefinierbare Substanz unter dem Kleberest und oberhalb des Estrichs, bekomme ich partout nicht weg – auch mit dem Teppichstripper nicht.

Mit Spachtel und Hammer bekam ich es tatsächlich besser weg.

Aber auch hier nur unwesentlich besser. Waren es mit dem Teppichstripper ein paar Quadratmillimeter, so waren es mit manueller Gewalt Quadratzentimeter.

Nach einer Stunde mit dem Teppichstripper hatte ich nicht mal einen m² Fläche „gesäubert“. In dem Tempo hätte ich da eine Woche am Stück fummeln müssen. 😦

Trotz Gehörschutz ist das Teil wirklich mehr als laut – und trotz Handschuhen hatte ich in kürzester Zeit mehrere Blasen.

Und die Krönung: es brachte nix!

Irgendwann habe ich das dann aufgegeben. Die Tage wird sich das ein Fachmann angucken, der sich wohl die Mühe der Entfernung nicht machen, sondern die Fläche einfach versiegeln wird.

Kostet zwar wieder eine Stange Geld, aber dafür spare ich Zeit und Nerven. 😉

Ich hätte so einfach die Schnauze voll gehabt und die bestellte Trittschalldämmung (Holzdämmfaserplatten mit 5mm) drüber gepackt. Das hätte die 1-2 mm Unenebenheit bestimmt ausgebügelt.

Aber ob aus dem undefinierbaren Zeug nicht doch irgendwas ausdünstet …

Da lass ich lieber den Fachmann die Fläche versiegeln.