DHL strapaziert mit mTan meine Nerven

DHL strapaziert gerade gehörig meine Nerven mit der Umstellung von Pin-Nummer zu mTan.
Eine bestellte Ware wartet in der Packstation auf Abholung, aber mit der üblichen Kombination aus Goldkarte und Pin-Nummer tat sich nichts.
In meinem Mail-Fach fand ich eine Mail von DHL diesbezüglich.
Es sei eine Sendung angekommen, die ich aber ohne mTan nicht würde auslösen können. Für dieses mTan Verfahren ist zwangsweise die Hinterlegung einer deutschen Mobilfunknummer notwendig.
Eine nachträgliche Freischaltung sei nicht möglich, ich möge mich doch bitte unter der Nummer 0800/4 159 159 melden, um eine mTan zugesendet zu bekommen.
Nebenbei bemerkt: eine Adressänderung oder Änderung des Passwortes auf paket.de ist mir nicht möglich. Jedes einzelne Mal ernte ich nur sinnfreie Fehlermeldungen. Die Adresse unter der ich jetzt residiere sei ungültig und die Änderung fehlgeschlagen.
Weiß der Geier auf welchen Drogen der Programmierer dieses Interfaces war.
Wie das so ist … bei der Hotline kommt man natürlich nicht durch, sondern hört nur die ewig gleiche nervtötende Pseudo-Multikulti-Dudelmusik.
Die Änderung von pin-Nummer auf mTan, welche in meinen Augen auch keine gravierend höhere Sicherheit bietet, wurde mir gegenüber auch nicht groß angekündigt. Nennt mich altmodisch, aber wenn ein Vertragspartner die Bedingungen einseitig ändert, dann sollte er dies dem anderen Vertragspartner gegenüber anzeigen.
Lediglich eine kurze Mail konnte ich finden, welche aufgrund der häufigen Zusendungen von Phishing-Mails diesbezüglich im Spam landete.
Vielleicht sollte man nicht einfach als einzige Information und Legitimation eine Mail nehmen, die man sehr leicht  für eine Spam- oder Phishing Mail halten kann, sondern durchaus den Kostenaufwand auf sich nehmen und nen Brief schreiben … so auf Papier und so.
Nur mal so als Anregung …
Ich hatte mich vor 4 Tagen auch bereits per Mail an DHL gewandt. Unter anderem wegen der Fehlermeldungen bei den unzähligen Änderungsversuchen meiner mittlerweile überholten Adresse.

Aber nach meinen Erfahrungen mit dem DHL Support werde ich da wohl ein halbes Jahr drauf warten können.

DHL – fehlgeschlagene Adressänderung

Und nun?

Update:

Wie ich unter anderem im Amazon Forum lesen musste, bin ich beileibe kein Einzelfall. Es wird dort sogar von korrekt durchgeführten Eintragungen berichtet, die aber dennoch eine nicht korrekte oder ausgebliebe Zusendung der mTan nach sich zogen.

Vielfach wird die mehr als unzureichende Informationspolitik und die arg kurze Vorwarnzeit bemängelt.

Das trifft auf meine Zustimmung.

Hier wäre es wahrscheinlich klüger gewesen die Kunden postalisch auf die Änderung vorzubereiten und die Gründe näher zu beleuchten. Ebenso wäre eine Übergangsphase in der das Alte Pin-Verfahren noch zusätzlich oder alternativ zum mTan-Verfahren Gültigkeit gehabt hätte.

So jedoch ist der Ablauf auch meinerseits gelinde gesagt unbefriedigend.

Ich habe mittlerweile Amazon angeschrieben und darum gebeten die in wenigen Tagen erfolgende Rücksendung wie eine Rücksendung meinerseits zu behandeln.
Mittlerweile habe ich auch vor Ort einen adäquaten Ersatz gefunden. Für Amazon bedeutet dies natürlich wieder weniger Umsatz. Aber ich kann es auch nicht ändern.

Mittlerweile tun mir auch die Ohren weh von der DHL-Hotline. Anrufen werde ich dort definitiv nicht mehr. Und bis mal jemand per Mail antwortet … das wird definitiv nicht mehr dieses Jahr passieren 😉

Update (13.11.2012)

Ok, von Amazon darf man diesbezüglich nichts erwarten.

Es kam was kommen musste: ein Standardtext ohne jeglichen Nutzen.

Habe auch defintiv keinen Nerv mehr meine Zeit in der Hotline zu verplempern. Lasse einfach das Paket übermorgen wieder zurück gehen und werde die Packstation nicht mehr nutzen. Zumindest so lange nicht, bis dieses Kuddelmuddel anhält.

Update (16.11.2012)

Heute morgen wollte ich nochmals probieren die Adressdaten zu ändern. Doch so weit kam ich gar nicht erst. Es prangte dort folgende Meldung:

Entweder ist das System nun vollends – vielleicht auch unter der Last der Menschen mit Problemen – zusammengebrochen.

Oder man hat zwischenzeitlich erkannt, dass das neue System doch nochmals überarbeitungswürdig ist.

An ganz normale Wartungsarbeiten mag ich in diesem ganzen Kontext nicht glauben.

Update (17.11.2012)

Nachdem ich gestern Abend wider Erwarten doch wieder bei paket.de in den „Mein Konto“-Bereich vorstoßen konnte, habe ich nochmals versucht Adresse und Passwort zu ändern. Die Mobilnummer hatte er zuvor irgendwann endlich mal gefressen.

Die Adresse ließ sich, obschon sie korrekt und überaus einfach und unmissverständlich ist, wieder nicht ändern. Dafür klappte die Passwort-Änderung schlussendlich. Ärgerlich war hier jedoch, dass eine Bestätigung über die Änderung des bereits gestern ABend funktionalen neuen Passwortes heute morgen um kurz nach 7 Uhr per SMS eintrudelte (warum auch immer) und mich unsanft aus dem Schlaf riss. An dem einen Samstag, an dem ich mal etwas länger schlafen könnte …

Eine weitere Neuerung, offenbar als Reaktion auf das Kuddelmuddel: anstelle (oder doch nur ergänzend?) der offensichtlich überlasteten Hotline wurde nun die Email-Adresse info@paket.de umfunktioniert, um über diese nicht oder inkorrekt erhaltene mTans nachzufordern. Ich zitiere: „Sie haben Ihre Sendung in der Packstation, aber noch keine mTAN erhalten? Schicken Sie uns einfach eine E-Mail mit Ihrem Namen und Ihrer Postnummer an info@paket.de“

Das hilft mir leider auch nicht weiter, denn die Sendung ging bereits an den Absender zurück.

Bin mal gespannt, ob Amazon das nun richtig zuzuordnen weiß.

Update (24.11.2012)

Mittlerweile habe ich von Amazon eine direkte Gutschrift auf mein Bankkonto bekommen. Das lief also problemlos und unkompliziert.

Heute wollte ich DHL eine letzte Chance geben, bevor es mir zu bunt wird.

Der Versuch erneut meine Adresse zu ändern, was ja wirklich nicht zuviel verlangt ist, wurde mit folgender Meldung quittiert:

Eine Änderung der Daten, gleich welcher, ist also nicht möglich.

Und, liebe Leute von DHL, ich werde es nicht später versuchen.

Ihr werdet demnächst eine Mail mit Bitte um Kontolöschung im Postfach vorfinden. Denn so dringend brauche ich euch wirklich nicht …

Einen schönen Tag noch.

Der ehrliche Verkäufer ist immer der Dumme?

Zwecks Kontoaufbesserung und Entrümpelung verkaufe ich gerade den ein oder anderen Gegenstand, den ich nicht mehr benötige.
Alte Hardware, Ersatzteile, PC-Komponenten und so weiter.
Neulich war auch ein alter CD-Player darunter, den ich bei Amazon anbot (natürlich auch wieder zu überdeutlich hohen Gebühren).
Der war hier noch in tadellosem Zustand, von ein paar kleineren Kratzern auf der Oberseite abgesehen (die aber auch beschrieben waren).
Kurz vor dem Einpacken hatte ich extra dessen Funktion noch geprüft – alles wunderbar.
Zwei Tage nach dem Eintreffen beim Käufer kam eine erboste Meldung, dass das Gerät defekt sei und er eine Rückzahlung oder Ersatz verlange. Nach meiner Mail, was denn damit sei, kam nach einer Woche die Antwort, dass die lade nicht rausführe und er keine CDs lese.
Nun haben wir wieder ein klassisches Problem beim Versandhandel.
Ich bin mir keiner Schuld bewusst, habe das Gerät in gutem Zustand und gut eingepackt losgeschickt.
Der Käufer kann ja alles mögliche behaupten. Möglich, dass ihm das Gerät einfach nur nicht gefällt oder er zu blöd für dessen Bedienung ist.
Wer jetzt hier wie und in welcher Beweispflicht ist, ist in diesem Falle sekundär. Für 25€ wird wohl kaum jemand vor Gericht ziehen. Ich auch nicht (zumal man vor Gericht auch meist kein Recht bekommt).
Letztlich habe ich angeboten den CD-Player zur Überprüfung zurückzunehmen.
Wenn der nicht defekt ist, habe ich ein Problem, wenn er defekt ist auch.
Wenn er nicht defekt ist, darf ich mit dem rumkaspern, dass er ihn wieder nimmt und mir den Versand bezahlt.
Wenn er defekt ist, kann es sein, dass er selbst den kaputt gemacht hat. Wie will ich das prüfen?
Sollte ich mit dem Fall, wegen möglichen Transportschadens, zu DHL gehen und eine Schadensmeldung abgeben, werden die sich heraus winden und im Zweifel habe ich elendslange Wartezeiten.
Letztlich ist man als ehrlicher Verkäufer immer der Dumme.

Update (1. August):

Ich habe den CD-Player, nachdem er hier wieder zurück kam, aufgeschraubt und mal näher angeschaut.

Dabei musste ich erkennen, dass der CD-Fixierer (keine Ahnung, wie das in Expertensprech heisst) aus der Aussparung rausgedrückt war. Dieses Teil, was die CD also fixiert, damit der Laser vernünftig fokussieren kann, hing völlig schief über dem CD-Teller. Dass das so nicht gehen konnte, dürfte klar sein. Das Ganze Malheur war in 30 Sekunden behoben. Und nun funktioniert er wieder tadellos.

Damit solch ein Problem nicht nochmal auftritt – hoffe ich zumindest – habe ich noch eine größere Umverpackung (etwa halber Kubikmeter) mit noch deutlich mehr Polstermaterial verwendet.

Wenn da jetzt wieder ein Defekt auftritt, dann … geht DHL nicht besonders sorgsam mit Paketen um.

Update (5. August 2012):

Mittlerweile hat sich der Käufer gemeldet und bestätigt, dass nun alles funktioniert.

An der ganzen Geschichte habe ich nun nurnoch knapp 9€ verdient. Jeweils hin und Rückporto musste ich ja tragen – zudem hatte ich nach dem Aufgeben des Paketes das Stromkabel hier liegen sehen. Musste ihm das also auch nochmal per Luftpolstertasche zusenden.

Hätte ich den einfach hier stehen lassen, hätte ich mehr davon gehabt :-/

DHL, bitte melden!

Ich hatte am 7. Dezember, als es dieses spezielle Sonderangebot seitens DHL mit vergünstigten Paketen gab, online mehrere Paketmarken eingekauft.
Da ich Paypal (aus verständlichen Gründen) nicht nutzen wollte, hatte ich giropay genutzt.
Aus einem mir unerfindlichen Grunde wurde dann sowohl von meinem Girokonto bei der GLS, als auch bei meinem zu dem Zeitpunkt noch existierenden Kreditkarten-Konto bei der DKB jeweils exakt der gleiche Betrag abgebucht.
Das DKB-Konto befand sich dabei schon in Auflösung.
Seitens der DKB bekam ich dann ein Schreiben, dass ich doch bitte das Konto noch ausgleichen solle, bevor es gelöscht würde.
Etwas verdutzt guckte ich mir die Kreditkartenabrechnung an – und tatsächlich:
8,18€ wurden mir auch dort abgebucht.
Also hat jetzt DHL zweimal für die gleiche Leistung Geld von mir kassiert.
Auf zwei meiner Reklamationen per Online-Kontakt-Formular kam keinerlei Antwort!
Lediglich der Eingang wurde registriert, da mir meine Anfrage als Kopie zugesendet wurde.
Einfach zurückbuchen geht ja nicht mehr – zunächst einmal sind die 6 Wochen schon lange verstrichen – zudem existiert das betreffende Konto ja nicht mehr.
Wieso bucht DHL zweimal für die gleiche Leistung ab?
Und warum melden Sie sich jetzt nicht?
Ich vermute mal, dass damals irgendwas schief gegangen ist und eine Bezahlungsweise (zunächst) nicht funktionierte.
Für einen derart geringen Betrag lohnt es sich sicherlich nicht, dafür ins Feld zu ziehen.
Dennoch empfinde ich es als – sagen wir mal – kundenunfreundlich, einfach zweimal abzukassieren, davon einmal völlig ungerechtfertigt … und sich dann tot zu stellen.
Bei einer anderen Firma als DHL/Deutsche Post würde ich vermuten, dass die 1.) Insolvent sind und Geld brauchen oder 2.) betrügen wollen. Das sind eher Methoden, welche ich Hermes zutrauen würde.
Also liebe Freunde von DHL, bitte meldet euch!
Das zumindest könntet ihr ja wohl mal machen!
Und vor allem: gebt mir mein Geld zurück!

 

Update (12. März 2011):

Das ich den Tag noch erleben durfte … eine Reaktion von DHL!

Sehr geehrter DHL Kunde,

wir haben Ihren Auftrag zu der gewünschten Stornierung Ihres Warenkorbes xyz
erhalten.
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Gerne werden wir Ihren Betrag von  8,18 EUR auf Ihr Bankkonto zurück
überweisen:
Kontoinhaber: x, Kontonr. y , BLZ: z, Institut: GLS Gemeinschaftsbank

Die Überweisung wird in der Regel innerhalb der nächsten 10 Tage erfolgen.
Sollte der Betrag nach dieser Zeit nicht gutgeschrieben worden sein, bitten
wir Sie um eine kurze Rückmeldung unter: onlinefrankierung.de@dhl.com

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Wir freuen uns, wenn wir Sie erneut bei der DHL Online Frankierung begrüßen
dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr DHL Service Team – Online Frankierung

 

Was soll ich dazu noch sagen? Außer vielleicht:

NA ENDLICH!

Amazon hat immer noch nichts gelernt

Ich hatte mich ja gleich bei Beginn der Hinzunahme von Hermes als Logistikpartner von Amazon darüber aufgeregt, dass man nicht zwischen den beiden wählen kann.
Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Neulich hatte ich ja einige Küchenutensilien bestellt – und diese kamen mit Hermes an.
Und wie das so ist: das Paket stank nach Nikotin und der Hermesbote hat mich wieder dumm angemacht.

Ich begreife bis heute nicht, was daran so schwer sein soll, den Kunden einen Logistikpartner auswählen zu lassen.

Jeder popelige Onlineshop bekommt das hin – aber Amazon nicht?
Entweder ist das unfassbare, zum Himmel schreiende Inkompetenz oder Amazon ist das Kundeninteresse schlichtweg scheißegal.
Ich kann zu keinem anderen Schluss kommen.

Man müsste doch einfach nur ein Auswahlmenü anbieten und intern einen anderen Versandcode generieren und das Paket an eine andere Verladerampe schicken.
Das kann doch nicht so schwer sein.

Ich wäre auch absolut bereit für den besseren Service bei DHL mehr zu bezahlen. Kein Thema!

Auf meine Anfrage, warum man denn immer noch nicht auswählen könne, kam bereits nach 3 Minuten eine Antwort.
Das ist zwar eine grandiose Geschwindigkeit beim Support – aber trotzdem bringt es mir nix.

Es müssen wohl schon hunderte andere unzufriedene Kunden ähnliches geschrieben haben.

Wahrscheinlich sucht ein Search-Bot nach „Hermes & DHL“ und schickt direkt eine entsprechende Mail mit den altbekannten, nichtssagenden Textbausteinen.

Anders ist diese schnelle Beantwortung kaum zu erklären.

Aber lest selbst …

Antwort seitens Amazon

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Guten Tag,
Vielen dank für Ihr schreiben an Amazon.de

Wir möchten Ihnen einen effizienten und zufrieden stellenden Service bieten. Bitte entschuldigen Sie, dass wir in diesem Fall Ihre Erwartungen nicht erfüllen konnten.

Unser Bestellsystem weist Ihre Bestellung automatisch einem unserer Transportdienstleister zu, sobald sie zum Versand bereit ist. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir dies nicht manuell beeinflussen können.

Ich weiß leider nicht ob es für Sie möglich oder zu umständlich ist, evtl. eine Teilnahme an der DHL Packstation in Erwägung zu ziehen.

Unsere System erkennt „normal“ anhand eines Filters ob eine Sendung per Hermes oder auch per DHL ausgeliefert werden soll bzw. kann. Bei der Lieferung an eine Packstation wählt unser System automatisch die Versandart DHL aus.

Leider ist unser Filter hierfür noch sehr neu, so daß leider nur eine Adresse erkannt werden, die wie folgt aussieht:

Max Mustermann
21348334
Packstation 123
Musterstadt, 12345

Leider kann ich Ihnen diesbezüglich derzeit keine andere Alternative anbieten. Ich bitte um Ihr Verständnis.

Ich kann Ihnen nur versichern, dass uns Ihr Feedback nicht egal ist und dass wir ständig dabei sind, unsere Prozesse weiter zu optimieren.

Ich bitte in diesem Fall um Ihr Verständnis und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Konnte ich Ihr Problem lösen?

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Ehrliche Antort? NEIN!

Ich soll Verständnis haben?

HAB ICH ABER NICHT!

RatioDrink – eine geniale Idee!

Ich hatte ja neulich meinen Senf zum Thema „Wasser in Flaschen“ abgegeben.

Und gestern habe ich auf Rezeptefuchs.de dann etwas über die junge und (noch) kleine Firma RatioDrink gelesen.

Diese Firma stellt dem Kunden (Bio-)Saftkonzentrate zur Verfügung – nur ohne das unnütze Wasser, was ja jeder von uns aus dem Wasserhahn billiger und ressourcenschonender selber abzapfen kann.

Und das tollste ist: diese Säfte werden nicht durch Gelatine gefiltert, was sie für Veganer wie mich zu einem No-Go machen würden. 🙂

Oder anders: die Saftkonzentrate sind allesamt für Veganer geeignet!

Es gibt die (Bio-)Saftkonzentrate in 3 Liter Gebinden online zu bestellen.

Eben dies habe ich direkt mal gemacht und für ~30€ Saftkonzentrate bestellt.

Es handelt sich wohlgemerkt nur um Konzentrate, bei denen schonend per Unterdruck Wasser entzogen wurde. Es sind keine direkt zu 50% aus Zucker bestehenden Sirupe, wie es sie im Supermarkt um die Ecke gibt.

Diese Sirupe sind meist unangenehm süß und schmecken auch gerne mal sehr chemisch/künstlich.

Für die Umwelt ist es deutlich sinniger – und Preis-Leistungs-Technisch ist es nicht teurer – trotz Versandkosten.

So etwas sollte es in jedem Supermarkt geben! Was man da an Energie, Ressourcen, Abfall und an Schlepperei einsparen könnte …

Die meisten Säfte werden ohnehin als Konzentrate hergestellt, um sie dann um den halben Globus billiger verschippern zu können.

Warum sinnloser Weise diese Konzentrate mit Wasser auffüllen und dann verkaufen? Diesen Zwischenschritt kann man sich doch sparen.

Zugegeben: für die entsprechende Firma ist so die Gewinnspanne höher. Aber der Verbraucher zahlt sinnlos drauf – in mehrfacher Hinsicht.

Ich bin mal gespannt, wie der Geschmack sein wird.

Sollte es nicht schmecken, habe ich immerhin ~27 Liter davon. 😉

Sobald die Saftkonzentrate hier eintreffen, werde ich weiter berichten.

Update:

Vorhin war der DHL-Bote (Gott sei Dank der DHL-Bote – stand leider nirgends beim Anbieter) mit einem recht kleinen, aber ziemlich schweren Paket da.

Er hat sich auch vielleicht gewundert, warum ein derart kleines Paket so ein Gewicht aufweist.

Aber keine Sorge: ich habe mir kein Uran aus Kasachstan geordert.

In dem Paket befanden sich zwei 3-Liter Big-Bags von RatioDrink.

Einmal klarer Bio-Apfel-Konzentrat und einmal Erdbeersaft.

Leider gab es keine Versandbenachrichtigung seitens RatioDrink. Sicherlich ist dieser Service zeit- und geldintensiv für einen Onlineversender. Für mich als Kunden ist dieser Dienst aber sehr wichtig. Eine Paketverfolgung muss ja nicht einmal sein – meistens ist auch ohnehin längst das Paket da, bevor ich überhaupt auf die Daten zugreifen kann. Aber eine E-Mail seitens RatioDrink mit dem Tenor „Lieber Kunde, ihr Paket ist unterwegs, wir haben sie nicht vergessen“ wäre begrüßenswert.

Im Paket befindet sich, wie auch an jeder Verpackung nochmals, eine kurze bebilderte Bedienungsanleitung, wie ich an den leckeren Inhalt herankomme – und direkt ein Bestellformular für den nächsten Einkauf.

Die Technik der Verpackung ist relativ simpel.

Innerhalb einer Außenverpackung aus Pappe befindet ein stabilerer Pappkarton. Darin wiederum ein Alu-„Sack“ mit Kunststoffauskleidung.

Man kann an einer Seite die Pappverpackung an der perforierten Stelle öffnen und heraus kommt ein kleiner „Zapfhahn“.

Ich habe natürlich gleich der Fehler gemacht die Lasche, die den Hahn halten soll, abzureißen.

Aber was solls … der Hahn hält auch so dicht.

Laut RatioDrink sollen sich die Säfte in geöffnetem Zustand bei Zimmertemperatur mindestens 3 Monate halten.

Man kann aber ein Big-Bag auch problemlos in den Kühlschrank packen. Die Verpackung passt exakt in Ablage einer Kühlschranktür (zumindest bei mir).

Das Abzapfen geht sehr einfach von Statten – einfach die beiden Flügel des Zapfhahnes nach oben ziehen – und unten kommt ein sirupähnliches Konzentrat mit kräftiger Farbe heraus.

Ein wenig verwirrt hat mich der kleine Aufkleber mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum. Diese Aufkleber scheinen keinem klaren Format zu folgen.

Ich persönlich weiß jetzt nicht exakt, was ich aus „10.07.11“ heraus lesen soll.

Das kann ja alles bedeuten. 10. Juli 2011, 11. Juli 2010, oder nach dem amerikanischem Zeitformat auch 07.10.2011. Dort muss eine klare Form her!  Bspw. „10. Juli 2011“ – so derart höhere Druckkosten dürfte das nicht ergeben.

Ich vermute mal es ist der 10. Juli 2011 gemeint, aber sicher kann ich mir nicht sein. Auf anderen Verpackung gibt es auch gerne mal „seltsame“ Zeitformate.

Auf dem Apfelsaft-Konzentrat war zumindest ein 2011 aufgedruckt, was ja wenigstens genauen Aufschluss über das Jahr gibt.

Aber nun zum wichtigsten:

Der Geschmack

Den Erdbeersaft habe ich noch nicht probiert. Diesen werde ich vielleicht mal demnächst mit meinem heißgeliebten veganen Swedish Glace Vanilleeis probieren.

Der klare Apfelsaft schmeckt aber ziemlich gut. Was soll ich dazu groß sagen? Apfelsaft halt.

Er schmeckt nicht zu süß, hat aber auch keine muffige, bittere oder saure Note, was auf schlechte Qualität bei den Äpfeln hindeuten könnte.

Man sollte jedoch beachten, dass es nicht reicht, einfach das Konzentrat unten ins Glas zu füllen und Wasser aus dem Wasserhahn reinlaufen zu lassen.

Man sieht dann recht deutlich, dass sich noch nicht alles gut vermischt hat und man bekommt unterschiedlich intensive „Regionen“ heraus, die sich auch nicht so schnell auflösen. Also vorher ordentlich verrühren.

In diesem Sinne: Prost! 🙂

Update:

Nach dieser fast schon überschwänglichen Freude konnte es ja nicht lange dauern, bis der erste Dämpfer kam.

Ich habe mal den Erdbeersaft probiert und bin im wahrsten Sinne des Wortes bitter enttäuscht.

Konsistenz, Farbe, alles wunderbar.

Aber es scheint mir, als sei – zumindest in die Charge aus der mein Big-Bag stammt – ein zu großer Anteil an faulen Erdbeeren geraten.

Der Saft schmeckt einfach nach faulen Erdbeeren. Es fehlt ihm zudem jedwede Süße.

Ok, es ist ein Direktsaft und kein Sirup. Aber das so gar keine Süße vorhanden ist, ist doch irgendwie seltsam.

Mit etwas Rohrohrzucker wurde es zwar süßer, aber der faule Geschmack blieb natürlich.

Schade!

Jetzt habe ich über 2,5 Liter Erdbeersaft, den ich nicht gerne trinken möchte.

Den werde ich bei der nächsten Bestellung auf jeden Fall weglassen.

Die Sendung befindet sich auf dem Weg zur PACKSTATION – das Warten auf eine SSD …

Seit mittlerweile 55 Stunden steht bei einem von mir bestellten Paket, versendet per DHL, folgendes in der Sendungsverfolgung:

„Die Sendung befindet sich auf dem Weg zur PACKSTATION.“

Dabei hatte ich mir das extra dort hin liefern lassen, weil ich ganz heiß auf den Inhalt bin und nicht riskieren wollte, eine dieser verhassten orangenen Karten im Briefkasten vorzufinden.

Ich habe mir eine 64 Gb große SSD von Super Talent gegönnt.

Nach einer Woche (bedingt durch Zahlung per Vorkasse übers Wochenende) wurde diese auch geliefert. Doch anstatt, dass sie zur Packstation geliefert wird, dümpelt sie jetzt irgendwo herum.

Auf meine Anfrage an DHL gab es keinerlei Antwort, nicht einmal eine Standard-Mail ala „ihre Mail ist um xy bei uns eingegangen“.

Mittlerweile war sogar die Intel x25-M Postville bei Mindfactory lieferbar. Da habe ich direkt zugeschlagen. Weil alles andere entweder nicht ging (Kreditkarte und Click & Buy) oder zu lange gedauert hätte (Vorkasse), habe ich sogar per Paypal gezahlt (und das klappte sogar – nach dem 10. Anlauf).

Dummerweise steht bei Mindfactory wieder „lieferbar ab 18. Dezember“ 😦 Ich gebe dennoch die Hoffnung nicht auf.

Ich bin jetzt mal gespannt, welche der beiden ich zuerst in Händen halte.

Sollte ich doch irgendwann mal beide haben, dann kann ich die Super Talent wieder zurück schicken.

Bis es soweit ist, checke ich sicher alle viertel Stunde den Online Status der Bestellung 😉

Update:

So wie es aussieht, ist DHL das Paket abhanden gekommen. Ich habe den Versender (computeruniverse.net) gebeten, einen Nachforschungsauftrag zu stellen.

Nach 48 Stunden haben sie mir dies bestätigt. Ich kann nur hoffen, dass das Paket noch auftaucht.

Sollte mir DHL nur den Wert der Sendung ersetzen, hätte ich Verlust gemacht. Die Super Talent SSD ist mittlerweile wieder um 20€ teurer geworden. Das wird mir garantiert keiner der Beteiligten ersetzen 😦

Die Intel SSD ist bei Mindfactory erst ab dem 18. 12. lieferbar. Ich habe jedoch bereits bezahlt. Ich möchte ungern soviel Geld unnütz bei Mindfactory auf dem Konto lassen.

Daher habe ich die Bestellung storniert, mit der Bitte, mir den Betrag schnellstmöglich wieder anzuweisen.

Letztlich habe ich also gar keine SSD in Händen 😦

Teufel Theater 1, Denon AVR-1906 und Beschiss bei eBay – ein kleiner Erfahrungsbericht

Vor ein paar Wochen gab es bei Teufel ein gutes Angebot: das Theater 1 für 399€.
Da habe ich nicht groß überlegt und es mir geholt.
Direkt noch ein bisschen Zubehör dazu. Vier Wandhalterungen (Multilock), 15 Meter Kabel 2×2,5qmm und für den Subwoofer Resonanzdämpfer.
Glücklicherweise habe ich auf mydealz.de auch noch einen 10% Rabatt-Gutschein für Teufel gefunden.

Bestellung bei Teufel:

Ich bekam dann direkt eine vorläufige Auftragsbestätigung. Bezahlt hatte ich per Kreditkarte – damit es schneller geht 😉
Eine Woche lang passierte gar nichts.
Also habe ich nachgefragt, ob meine Bestellung evtl. im Trubel untergegangen sei.
Am nächsten Tag kam dann die Antwort, dass die Pakete – insgesamt 4 Stück – versendet wurden.
Ich hätte mir ja doch eine Versandbestätigung mit Angabe des Liefertermines gewünscht. 😉

Seltsam fand ich, dass die 4 Pakete, mit DHL versendet, nicht alle gleichzeitig ankamen, sondern über drei Tage verteilt.
Zunächst zwei große mit Subwoofer, Front- und Centerlautsprechern. Am nächsten Tag die Rearspeaker. Schließlich am dritten Tag das Zubehör.
Ob Teufel das doch an verschiedenen Tagen rausgeschickt hat oder ob der DHL Bote keinen Platz im Wagen hatte – ich weiß es nicht.

Receiver bei eBay:

Während das Boxenset also schon da war, war ich noch bemüht, einen passenden Receiver bei eBay zu ergattern.
Ich hatte eigentlich mit 2-3 Wochen Lieferzeit gerechnet.
Daher war ich bei ebay etwas im Zugzwang.
Ich habe mir dann etwa 10 gute Receiver rausgepickt und dann mitgeboten.
Die Preise gingen jedoch ins unermessliche hoch, meistens weit über die 250€ Marke.
Soviel wollte ich eigentlich nicht ausgeben.
Aber ich bekam sonst keinen.

Ersteigert habe ich dann schlussendlich einen Denon AVR 1906 7.1 Receiver am Freitag Abend.

Der ebayer hatte ein völlig anderes Konto auf einen völlig anderen Namen hinterlegt. Ich hatte direkt nachgefragt, weil mich das stutzig machte. Mehrere Tage gab es keine Antwort. Dann hatte ich Montag Abend auf Verdacht doch überwiesen.
Dann wieder keine Reaktion. Am nächsten Samstag dann in einer kurzen und knappen Mail „das Geld ist heute angekommen“.
Will der mir ernsthaft erzählen, dass ein Geldtransfer von Girokonto zu Girokonto 5 Tage dauert ?
Zum Versand hatte er nach eigenen Angaben keine Zeit. Das hat er am Montag gemacht.
Mittwoch kam dann das Paket in einem Karton eines alten Sony-Beamers.

Als ich das Paket auspackte, dachte ich ich werd‘ nicht mehr!
Der Receiver lag mittendrin, ohne irgendeine Folie oder ähnliches in einem großen Haufen Verpackungsmüll.
Er hatte also irgendwelche Verpackungsfetzen reingeworfen, den Receiver rein und nochmal Müll obendrauf.
Ich habe davon natürlich direkt Fotos gemacht.
Das allein ist schon ein schlechtes Zeichen !

Und richtig … in der Artikelbeschreibung stand, ich darf mal zitieren:
„Der Receiver stand die ganze Zeit in einem Nichtraucherzimmer. Er sieht aus wie am ersten Tag nach dem auspacken. Vom technischen Zustand, ist er wie neu.“

So sah der Receiver aber ganz und gar nicht aus.
Überall Kratzer, die Antennenbuchse eingedellt und das Blech drumherum ins Gehäuse gedrückt, die Lautsprecheranschlüsse hinten teilweise verbogen.
Ob das nun vorher schon beschädigt war oder hinterher durch die katastrophale Verpackung, weiß ich nicht.

Ich habe dann direkt einen Zeugen dazu geholt, der die Kratze und die leichten Beschädigungen bezeugen kann. Er empfand die Art der Verpackung auch als … gelinde gesagt „abenteuerlich“.

Ich habe mich dann an den Verkäufer gewendet, welcher im Übrigen seit 2003 bei eBay über 900 positive Bewertungen, auch als Verkäufer, angehäuft hat.
Da ja die Beschreibung nicht wirklich dem tatsächlichen Zustand entsprach, habe ich ihn gebeten sich dazu zu äußern und darum gebeten, nochmal über den Preis zu reden.
Ich bin schon der Meinung, dass man in diesem Falle 20€ zurück erhalten könnte.
Von dem in der Detailangabe eingetragenen Zubehör fehlten die Bedienungsanleitung und die beiden Antennen.
Das war mir aber nicht so wichtig.

Aber der Verkäufer dachte gar nicht daran. Ich darf mal seine Mail zitieren:

„hallo, die art der verpackung ist …? nicht wirklich oder? es war alles gepolstert und gut verpackt. selbst der karton ist sehr stabil gewesen. von dem ganzen zubehör war ja auch gar nicht die rede. die lieferumfang war klar! und zum zustand, das sich staub am gerät befindet ist ja wohl in dem alter klar. von verbogenen lautsprecherbuchsen weis ich nichts. diese mängel müssen bei ihnen passiert sein. ich habe ihn in einem makellosem zustand verschickt. ein riesen schnäppchen gemacht und noch geld rausholen wollen. nee ne dies versuchen immer mehr leute bei ebay. warum weis ich nicht. scheint ein trend zu sein!“

Soso, die Verpackung war ne Katastrophe und es gibt leichte Schäden – und ich bin natürlich Schuld. Alles klar !

Ich habe dann bei eBay das Angebot genutzt, bei dem man nochmals miteinander verhandeln kann.
Sachlich (wie ich finde) habe ich nochmal alle negativen Punkte aufgelistet.
Meine Mail:

„In der Artikelbeschreibung stand folgendes: „Er sieht aus wie am ersten Tag nach dem auspacken.“
Der Artikel weist jedoch deutliche Gebrauchsspuren/Kratzer auf.
Zudem ist entweder vor Transport oder in Folge der mangelhaften Verpackung die Antennenbuchse verbeult.
Einige Lautsprecheranschlussklemmen sind ebenfalls verbogen.
Der Transport erfolgte ohne antistatische Verpackung des Receivers oder eine sonstige geeignete Verpackung.
Er lag eingebettet in einen Haufen Verpackungsmüll. “

Seine Antwort darauf war recht kurz: „ich werde ihnen kein geld zurückerstatten. ganz im gegenteil werde ich mich an ebay wenden, und diesen
fall aus meiner sicht schildern. das was sie hier machen ist abzocke.“

Da er sich also absolut uneinsichtig gezeigt hat, habe ich dann bei ebay angegeben „der Verkäufer war nicht verhandlungsbereit“(oder so ähnlich).
Damit hat eBay den Fall geschlossen. Es stand dann dort, dass sich das Team darum kümmern werde. Ich glaube aber nicht, dass die da irgendwas machen.
Der Hinweis auf den eBay Käuferschutz mittels Paypal hat mir auch nichts gebracht 😉

Da ich keine Lust auf einen Rechtsstreit habe, werde ich es wohl auf sich bewenden lassen müssen.
Der Verkäufer braucht aber nicht zu glauben, dass er eine positive Bewertung erhält, nach dieser Dreistigkeit.
Da kann er mir auch noch so sehr drohen. Die werde ich auch nicht zurück nehmen. Sie entspricht ja den Tatsachen.
Ich denke sie wird etwa wie folgt lauten: 1 Woche keine Reaktion, mangelhafte Verpackung, leichte Beschädigungen, Verkäufer unfreundlich und uneinsichtig.

Mal gucken, was da noch passiert.

Anschließen der Anlage:

Ich habe den Receiver dann in Betrieb genommen und in einer dreistündigen Aktion die Lautsprecherkabel verlegt, die Wandhalterungen angebracht (dazu braucht man einen 6er Bohrer) und das System getestet.
Glücklicherweise scheint der Receiver zu funktionieren. Zumindest die Ein- und Ausgänge, die ich brauche, scheinen zu gehen.

Was ich einmal anmerken möchte: die Multilock-Wandhalterungen von Teufel sind durchaus verbesserungswürdig.
Folgt man der „Anleitung“ (es ist eigentlich nur ein Bild), dann hat man ein Problem.
Dübelt man die Wandplatte, wie beschrieben, mit dem einzelnen Loch nach oben in die Wand, dann kann man die Rändelschraube nicht vernünftig fest drehen.
Man muss dann die Rändelschraube so unglaublich fest ziehen, damit die Halterung fest steht.
Und wenn man dann doch den Lautsprecher drauf stellt, klappt die Halterung runter.
Man muss also entweder die Halterung umdrehen, so dass die Lautsprecher oberhalb der Wandhalterung obenauf stehen.
Oder man dreht die Wandhalterung, so dass die zwei Bohrungen oben sind.
In jedem Falle müssen die zwei Kränze ineinander greifen.

Ich habe mich dummerweise an die Anleitung gehalten. Ich musste also die Halterungen um 180° drehen und die Lautsprecher oben drauf stellen.

Ein bisschen dämlich ist auch, dass man die Halterung nicht gerade bekommt, egal was man macht. Die Kränze sind nicht so aufgebracht, dass man die Halterung waagerecht arretieren kann. Sprich: die Lautsprecher neigen sich immer etwas nach oben oder unten. Da sollte Teufel vielleicht nochmal nachbessern.

Nachbessern sollten sie auch bei den Resonanzdämpfern.
Die Dämpfer an sich mögen ja durchaus ok sein. Das gilt aber nicht für die Klebepunkte.
Die fünf Klebepunkte sind auf einer Kunststofffolie aufgeklebt.
Unter den runden gelben Folien verbirgt sich nicht sichtbar eine Art mit Klebstoff durchtränktes Gewebe.

Wenn man die Resonanzdämpfer damit auf die Unterseite des Subwoofer aufträgt, scheitert man zwangsläufig.
Die Klebepunkte kleben nämlich nicht gescheit. Sobald man an die Dämpfer dran kommt oder versucht den Subwoofer auch nur auf die Füße zu stellen, gehen die Dämpfer ab.

Ich würde da also stärkeren Kleber verwenden – und am besten eine bessere Abziehfolie mit einem kleinen Stück außen, damit man das besser abziehen kann. Wer schon einmal Klebeetiketten abgefummelt hat, wird wissen, wie nervig das ist. Und hier sieht man die Klebefolie zudem nicht.

Anschluss an den PC:

Ich habe den Receiver analog per 5.1 Ausgängen von meiner Soundblaster X-Fi Music angeschlossen. Dazu hatte ich bei Reichelt drei bessere „3,5 klinke auf 2 Cinch“-Kabel gekauft (welche übrigens extrem fest auf den Eingängen sitzen).
Einen optischen Ausgang habe ich leider nicht. Und jetzt dafür extra eine neue Soundkarte kaufen, die ohnehin nicht mehr auf dem Mainboard Platz hätte … neee.

Was man beachten sollte und was ich auch nicht wusste: schließt man an diesem 7.1 Receiver nur ein 5.1 System an, dann sind die hinteren Lautsprecher nicht (wie in der Anleitung) Surround Back – sonder einfach Surround.
Somit klappte das schon mal.
Dann musste ich noch ein wenig rumprobieren, um den aktiven Subwoofer zum mitspielen zu bewegen.
Also am Receiver Trennfrequenz auf 100 Hz gesetzt, im Creative Einrichtungsmenü auch.
Und dann lief es.
Ich darf hier jedoch nicht die Bassanhebung um 15db verwenden, sonst stehen die Nachbarn irgendwann mit Fackeln und Mistgabeln vor der Tür 😉

Jetzt muss ich noch ein wenig Feintuning vornehmen, die Lautpsrecher richtig einstellen und die Kabel verstecken.
Zudem sollte ich mich mit den gefühlten 5 Millionen Einstellungsmöglichkeiten des Receivers anfreunden 😉

Vorläufiges Fazit:

Der Höreindruck ist im Moment schon recht gut, obwohl noch nicht feingeschliffen.
Der Subwoofer ist echt brutal. Auf voller Lautstärke würde der direkt das Fenster zum bersten bringen 🙂
Bei etwa 30% bewirkt er schon ein fieses grummeln im Magen 😀

Filmsound in DTS kommt schon mal sehr gut rüber.
Auch bei Stereobetrieb macht das System eine gute Figur.
Ich muss aber anmerken: man hört doch schon den Unterschied zwischen einer uralten MP3, welche ich damals von CD gerippt hatte, und den qualitativ hochwertigeren von Amazon MP3.

Einzig störend ist ein leises Grundrauschen aus allen Boxen, bis auf den Subwoofer.
Ich hoffe das noch weg bekommen zu können.

Ich habe zudem gelernt, dass auch Verkäufer mit Top-Bewertungen minderwertige und beschädigte Ware versenden, trotz anders lautender Beschreibung.
Warum sich bei dem Verkäufer noch keiner beschwert hat, kann ich nicht nachvollziehen.
Wer sensible Geräte in einem Haufen Müll versendet, sollte direkt von eBay ausgeschlossen werden.

Merke: nie bei eBay Elektrogeräte oder sensible Ware ersteigern … gibt nur Ärger.

Und ich habe gelernt, dass auch Teufel durchaus verbesserungswürdiges im Angebot hat.

Wenn es etwas neues zu meinem neuen Freund bei eBay gibt oder jemand wütend vor der Tür steht, gibts ein Update 😉