Gibtves dich noch ?

„Gibtves dich noch ?“

Diese SMS bekam ich gestern.

Ohne Absender – und die Nummer kann ich (dank meines Telefones, das mir vor Wochen erstmal schön alle Nummern gelöscht hat, Danke dafür, Nokia!) nicht einordnen.

Aber um mal zum Kern der Aussage zurück zu kehren: ja, mich gibt es noch.

Nur ist mir im Moment nicht so nach Kommunikation.

Wenn ich Abends nach Hause komme, habe ich meist keine Lust mehr auf Skype und Co.

Zudem ist hier grad alles recht banal und repititiv. Es gäbe also nichts berichtenswertes.

Darüber hinaus umfasst mich gerade eine Art von … nicht wirklich Depression, sondern eher Resignation.

Also eine Art Zustand von „ich kann es nicht mehr hören“ und „lasst mich mit dem Scheiss in Ruhe“.

So Begrifflichkeiten wie „die Märkte“ oder „Arbeitsplätze“ oder „Wachstumsbeschleunigungsgesetz“ oder „Eurorettung“ oder „Hartz IV“ oder „Pleite-Griechen“ oder „Agrarsubventionen“ oder „Derivate“ oder, oder, oder, oder, oder, oder … machen mich wahnsinnig!

Ich kanns nicht mehr hören. Also mache ich das momentan einzig adäquate: ich widme mich herrlich sinnlosen Tätigkeiten und verdinge meine Zeit mit Nichtigkeiten.

Weil ich es sonst nicht mehr ertrage und mich – immer aggressiver werdend – der Drang übermannt etwas kaputt schlagen zu müssen, Tag für Tag.

So bin ich auch kein angenehmer Gesprächspartner.

Also glaubt mir einfach, wenn ich sage: ich habe nichts zu erzählen.

 

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Telefonabzocke die zwölftausend-dreihundert-einundfünfzigste

Heute Nachmittag passierte etwas Merkwürdiges.
Ein Anruf. Unbekannte Nummer. Ich draußen bei der Gartenarbeit. Windiges Wetter.
Die Tonqualität war nicht berauschend – oder vielmehr sehr rauschend.
Irgendein Herr von irgendeinem Meinungsforschungsinstitut meldete sich.
Wer denn dran sei? Er freue sich, dass er „mich“ persönlich erreicht habe.
Er habe vier ganz einfache Fragen zum Thema Herzkreislauferkrankungen.
Zunächst dachte ich mir wenig dabei, kommt doch permanent Werbung am Telefon.
Aber auf meinen Einspruch, dass ich nicht mitmachen wolle, wurde nicht reagiert.
Auf die Nachfrage, ob er mir überhaupt zuhöre, wurde sturr weiter gefragt.
Nachdem ich während der zweiten Frage, noch einen schönen Tag wünschend (die üblichen Floskeln eben) auflegte, dämmerte mir, dass das wohl einer dieser Telefonabzock-Anrufe war, die einfach nur den Namen und ein „Ja“ aufnehmen, um anschließend völlig abstruse Rechnungen einzufordern.
Bin mal gespannt, ob, wann und wenn ja in welcher Höhe da eine Rechnung kommt.
Normalerweise würde ich einfach die Nummer sperren, auch wenn das langfristig nichts bringt.
Aber bei einer unbekannten Nummer …
Es macht sich bei mir das (natürlich subjektive) Gefühl breit, dass die Telefonabzockerei exponenziell zunimmt.
Da muss irgendwer wieder mal meine Daten verkauft haben.
Wenn das nicht meist auf mein Handy weitergeleitet würde (was mich natürlich etwas kostet), hätte ich mal Lust auszuprobieren, wie schnell sie auflegen, wenn ich einfach nach der Begrüßung garnix mehr sage und sie nur blubbern lasse.

Fallout: New Vegas – Dead Money … das nenne ich wirklich „totes Geld“!

Nachdem ich Fallout 3 schon sehr, sehr mochte, hatte ich mir natürlich auch seinerzeit Fallout: New Vegas geholt und fand es nicht weniger gut.

Vor Kurzem in der Steam Sommerverkaufsaktion gab es dann alle Addons ziemlich günstig. Also habe ich es quasi zur Ultimate Version hochgestuft.

Die anderen Erweiterungen waren … schon ganz ok, auch wenn teils überbordend textlastig, wie im Falle von Old World Blues, wo man erst einmal knappe 10 Minuten zugetextet wird, bevor man sich auch nur bewegen kann.

Aber Dead Money – die erste Erweiterung – hat mich wirklich Nerven gekostet. Glücklicherweise hatte ich das zum Schluss gemacht – sonst hätte ich wahrscheinlich in die Tastatur gebissen!

Obschon dort eigentlich kein großer Umfang vorhanden ist, außer den ewig gleichen verschachtelten Straßenzügen, kam und kam ich nicht voran. Dass ich auf Level 50 nicht mit ein paar dusseligen Nervtötern fertig werde, war schon irritierend.

Normalerweise mache ich selbst große Rudel von Todeskrallen problemlos lang.

Aber dieses Add-On stellte sich als um mehrere Potenzen nervtötender als Deus Ex Human Revolution heraus. Eine Mischung aus Schleichen und Munitionsmangel gepaart mit dummen Kumpanen, die immer direkt das Feuer eröffnen, anstatt zu schleichen … und zu allem Überfluss häufigen Abstürzen.

Der ständige Wegbegleiter bei Fallout: New Vegas – der Hinweis nach dem Absturz

Mit all dem hätte ich noch irgendwie leben können – aber dieses völlig abstruse Sprengstoffhalsband hat mich öfter sterben lassen, als alle Bestien und Mutanten in den etwa 70 Stunden vorher!

Und wofür das Ganze? Für eine magere Endsequenz, die wenig erklärt und viel zu früh endet. Aber nun ja – es gab ja auch kaum nennenswerte Story oder Inhalt, den man hätte im Abspann verarbeiten müssen.

Die albtraumartige Grundidee hätte man in 30 Minuten ebenso gut umsetzen können, etwa in Form einer Nebenquest im Hauptspiel.

Wegen der Sprengstoffhalsbänder und dem in der Regel nicht deutlichen Piepsen (weil wieder 20 andere Statusmeldungen den Warnhinweis ersetzen), hatte ich dem zuständigen Entwickler mehr als einmal die Pest an den Hals gewünscht.

Erschwerend hinzu kommt, dass ich – noch schlimmer, als im Hauptspiel – alle Nase lang mit Abstürzen konfrontriert wurde.

Da hat man gerade ein paar dusselige Nervtöter ausradiert – und schwups … entweder Halsband oder Absturz. Toll!

ARGH!

Mit Vorliebe treten diese Abstürze sowohl im Add-On, als auch im Hauptspiel bei der Schnellreise oder Levelübergängen (in Form von Türen) auf. Ich hätte sicher nur die Hälfte der Zeit benötigt ohne diese zwei … Zeitstrecker.

Gott, bin ich froh, dass das vorbei ist.

Eigentlich hatte ich mir das gekauft, um etwas Spaß zu haben und abends nochmal eine Runde daddeln zu können.

Wenn ich mich ärgern will, gucke ich Fernsehen!

 

 

 

Pfusch am Bau – oder warum Recht haben und Recht bekommen nicht das gleiche ist

Vor gut elf Jahren hatten wir hier gebaut.
Wie anscheinend bei jedem Bau wurde hier und da (teils ordentlich) gepfuscht. Das gehört ja heutezutage traurigerweise schon fast dazu.
Aber die Balkone sind ein Grenzfall. Diese waren von Anfang an nicht dicht.
Der Architekt, seinerzeit der Bauherr, von dem wir dann Schlüsselfertig übernahmen, hatte diese einem Fliesenleger in Auftrag gegeben und anscheinend dessen Kompetenz weit überschätzt.
Denn dass diese Firma keine Ahnung von Abdichtungen und Balkonen hatte, wurde überdeutlich.
Bis heute bilden sich an ausnahmslos allen Balkonen ständig Zustände wie in einer kleinen Tropfsteinhöhle.
Der Architekt als auch der Fliesenleger, dessen Firma mittlerweile vom Sohn verpfuscht wird, beteuern natürlich ständig wieder, dass „kleinere Fehler“ ganz normal seien. Dort werden so Dinge genannt wie „ein bisschen Schwitzwasser ist ganz normal“.
Alle paar Monate schwarwenzeln auch sowohl Architekt, als auch die Besitzer der Fliesenlegerfirma, als auch deren Rechtsverdreher immer mal wieder mit wechselnden Gutachtern ums Haus. Teils auch einfach so ohne Genehmigung.
Der Prozess, den der Architekt gegen besagten Fliesenleger führt, geht über mittlerweile mehr als 10 Jahre.

Nebenbei bemerkt: warum eine derart glasklare Angelegenheit über 10 Jahre vor Gericht hängt, mit Gutachten, Gegengutachten und so weiter, ist für mich völlig unbegreiflich.
Dass ich spätestens dann das Vertrauen in eine angebliche Rechtsstaatlichkeit verliere, möge man mir nachsehen. Aber Rechtsstaatlichkeit bedeutet ja auch leider nicht, dass derjenige Recht bekommt, der Recht hat, sondern lediglich, dass jeder das Recht hat den Rechtsweg zu einzuschlagen – auch wenn das meist nichts bringt.

Der neuste Streich ist indes besonders ulkig: die Fliesenlegerfirma hat Insolvenz angemeldet.
Das war es also vermutlich. Von der Seite wird wieder nichts zu holen sein.
Man kann also ungestraft rumpfuschen, geht dann insolvent, die Einlage der GmbH ist zwar weg, aber man macht vielleicht zwei Meter weiter unter neuem Namen mit den gleichen Pappkameraden wieder auf.
Der Architekt wird auch alles versuchen, um sich herauszuwinden.
Zuvor wollte er auch noch eine Beteiligung an den Gutachterkosten, weil er mit dem Abbruch des Prozeses drohte. Wir waren natürlich so doof das mitzumachen, in der Hoffnung endlich zu unserem Recht zu kommen (wobei mir dichte Balkone schon reichen würden).
Gut möglich, dass wir hier die nächsten 10 Jahre damit beschäftigt sind, gegen den Architekten zu prozessen.
Warum der eine solche Pfuscherfirma genommen hat und warum er den Baufortschritt nicht überwacht hat, weiß ich nicht. Der hätte doch sehen müssen, dass die das nicht können.
Jetzt haben wir das uralte Problem: wer billig kauft, kauft meistens zweimal.
Alle Balkone professionell wieder abzudichten, wäre etwa so teuer, wie ein günstiger Mittelklassewagen.
Das kann noch lustig werden. Wobei … das war ja schon seit über zehn Jahren lustig.

Bei einer Garantieabwicklung bei Western Digital muss man offenbar viel Geduld mitbringen

Kurze Vorgeschichte: meine 2TB 3,5 Zoll Caviar Green 20EADS hatte … nicht direkt die Grätsche gemacht, aber wies zunehmend unkorrigierbare Sektorenfehler auf und jede Menge schwebende Sektoren.
Da dort nicht ganz unwichtige Daten drauf liegen und ich einer solchen Platte diese nicht anvertrauen möchte, habe ich sie ausgebaut und bei WD eine RMA beantragt. Innerhalb der Garantiezeit war ich auch dicke.
Nur hatte anscheind Mindfactory nicht für den deutschen Markt bestimmte Festplatten verkauft, was sofort auf der RMA-Seite angekreidet wurde.
Dennoch musste ich es probieren und habe das meiner Ansicht nach sehr unübersichtliche und unnötig komplizierte RMA Verfahren durchlaufen. WD erlaubt offenbar eine einzelne solche (nicht den Garantiebestimmungen entsprechende) Festplatte im Jahr zu tauschen
Ein 1:1 Backup auf baugleicher Platte liegt hier noch, welche ich aber nun nicht verwenden möchte – nicht dass die auch noch Probleme bekommt. Dann wären die Daten flöten.
Eingepackt, eingeschickt, warten.
Seit mittlerweile sechs Wochen warte ich auf einen Austausch – oder zumindest irgendeine erkennbare Reaktion.
Im Login-Bereich (man musste einen Account erstellen), sah ich am 3.7. eine Änderung, aber was genau sich geändert haben soll, weiß ich nicht.
Das Wort „Erfolg“ bei RMA-Status stand von Anfang an dort.
Hoffentlich versuchen sie nach der angespannten Lage nach der Überschwemmung in Thailand nicht, sich da irgendwie raus zu lawieren.
Mein Vertrauen in „Geschäftspartner“ ist nämlich endgültig am Nullpunkt angelangt.
Sollte es Probleme beim Austausch geben oder WD sagen, es sei alles in Ordnung mit der Platte und mir die Kosten auch noch aufbürden, so würden wütende Äußerungen und das Bekunden dann zur Konkurrenz zu wechseln nichts bringen.
Denn große Konkurrenz gibt es nicht mehr. Erst recht keine mit besserer Qualität.
Die Samsung-Festplattensparte gehört laut meiner letzten Information zu Seagate – und die sind auch nicht gerade für Top-Qualität bekannt (Stichwort: „Seagate oder Seagate nicht“).
Hitachi glänzt auch immer mal wieder mit Problemen bei Festplatten.
Es gibt also – von ein paar kleinen Lichtern abgesehen – nur noch drei wirklich große Anbieter.
Aber mir bleibt jetzt gerade noch die Hoffnung, dass alles gut geht.

Update (27. Juli 2012):

Nachdem kurz vorher eine Mail (in Englisch) kam, dass eine Ersatzfestplatte in den nächsten 5-7 Tagen zugestellt würde, kam diese am vergangenen Dienstag. Es ist eine 20EARX in tadellosem Zustand, scheinbar aus einem Lager in Ungarn.

Gegenwärtig bin ich dabei, weil ich vorher nicht dazu kam, die Festplatte mit einer 1:1 Kopie zu bespielen.

Somit kann ich nach nunmehr über 5 Wochen das Zwischenfazit ziehen: Was lange dauert, kann doch noch klappen 😉

Der ehrliche Verkäufer ist immer der Dumme?

Zwecks Kontoaufbesserung und Entrümpelung verkaufe ich gerade den ein oder anderen Gegenstand, den ich nicht mehr benötige.
Alte Hardware, Ersatzteile, PC-Komponenten und so weiter.
Neulich war auch ein alter CD-Player darunter, den ich bei Amazon anbot (natürlich auch wieder zu überdeutlich hohen Gebühren).
Der war hier noch in tadellosem Zustand, von ein paar kleineren Kratzern auf der Oberseite abgesehen (die aber auch beschrieben waren).
Kurz vor dem Einpacken hatte ich extra dessen Funktion noch geprüft – alles wunderbar.
Zwei Tage nach dem Eintreffen beim Käufer kam eine erboste Meldung, dass das Gerät defekt sei und er eine Rückzahlung oder Ersatz verlange. Nach meiner Mail, was denn damit sei, kam nach einer Woche die Antwort, dass die lade nicht rausführe und er keine CDs lese.
Nun haben wir wieder ein klassisches Problem beim Versandhandel.
Ich bin mir keiner Schuld bewusst, habe das Gerät in gutem Zustand und gut eingepackt losgeschickt.
Der Käufer kann ja alles mögliche behaupten. Möglich, dass ihm das Gerät einfach nur nicht gefällt oder er zu blöd für dessen Bedienung ist.
Wer jetzt hier wie und in welcher Beweispflicht ist, ist in diesem Falle sekundär. Für 25€ wird wohl kaum jemand vor Gericht ziehen. Ich auch nicht (zumal man vor Gericht auch meist kein Recht bekommt).
Letztlich habe ich angeboten den CD-Player zur Überprüfung zurückzunehmen.
Wenn der nicht defekt ist, habe ich ein Problem, wenn er defekt ist auch.
Wenn er nicht defekt ist, darf ich mit dem rumkaspern, dass er ihn wieder nimmt und mir den Versand bezahlt.
Wenn er defekt ist, kann es sein, dass er selbst den kaputt gemacht hat. Wie will ich das prüfen?
Sollte ich mit dem Fall, wegen möglichen Transportschadens, zu DHL gehen und eine Schadensmeldung abgeben, werden die sich heraus winden und im Zweifel habe ich elendslange Wartezeiten.
Letztlich ist man als ehrlicher Verkäufer immer der Dumme.

Update (1. August):

Ich habe den CD-Player, nachdem er hier wieder zurück kam, aufgeschraubt und mal näher angeschaut.

Dabei musste ich erkennen, dass der CD-Fixierer (keine Ahnung, wie das in Expertensprech heisst) aus der Aussparung rausgedrückt war. Dieses Teil, was die CD also fixiert, damit der Laser vernünftig fokussieren kann, hing völlig schief über dem CD-Teller. Dass das so nicht gehen konnte, dürfte klar sein. Das Ganze Malheur war in 30 Sekunden behoben. Und nun funktioniert er wieder tadellos.

Damit solch ein Problem nicht nochmal auftritt – hoffe ich zumindest – habe ich noch eine größere Umverpackung (etwa halber Kubikmeter) mit noch deutlich mehr Polstermaterial verwendet.

Wenn da jetzt wieder ein Defekt auftritt, dann … geht DHL nicht besonders sorgsam mit Paketen um.

Update (5. August 2012):

Mittlerweile hat sich der Käufer gemeldet und bestätigt, dass nun alles funktioniert.

An der ganzen Geschichte habe ich nun nurnoch knapp 9€ verdient. Jeweils hin und Rückporto musste ich ja tragen – zudem hatte ich nach dem Aufgeben des Paketes das Stromkabel hier liegen sehen. Musste ihm das also auch nochmal per Luftpolstertasche zusenden.

Hätte ich den einfach hier stehen lassen, hätte ich mehr davon gehabt :-/

Oliven von Dittmann im wiederverschließbaren Beutel

Eigentlich bin ich ein großer Freund von Oliven. Ich esse sie gerne mal nebenher zu allem möglichen. Im Salat, auf der Pizza, als Snack, als Beilage. Aber leider sind die Zutatenlisten mancher Olivenprodukte länger, als mir lieb ist.

Die wenigen veganen Oliven, von denen ich auch sicher weiß, dass sie vegan sind, gibt es hier in der Umgebung mit wenigen Ausnahmen nicht.

Daher habe ich mal – weil es diese hier im Rewe um die Ecke gibt – die Firma Dittmann angeschrieben, ob denn die im Markt erhältlichen Oliven, welche mir vorschweben, auch vegan sind.

Deren Support ist überaus schnell (etwa 3 Stunden für die Antwort), wenn auch ein wenig wortkarg. Laut der Aussage der netten Dame, sollen die beiden Objekte meiner Begierde tatsächlich in Ordnung sein.

Beide Beutel zum Preis von überaus günstigen (da hätte ich schon stutzig werden müssen!) 1,09€ pro 125g Oliven direkt mitgenommen und ausprobiert.

Nebenbei betrachtet: wer diese wiederverschließbaren Beutel entwickelt hat, sollte besser sein Reissbrett in die Luft jagen.

Die Einrisslasche funktioniert einigermaßen. Aber sobald man den Verschluss nutzt, bekommt man den Inhalt kaum noch wieder heraus, weil es keinen Angriffspunkt gibt, die Verschlusslasche wieder öffnen zu können.

Aber was soll’s. Die Oliven futtere ich ohnehin direkt weg 😉 Einfach Schere nehmen und aufschneiden – fertig.

Nun zu den eigentlichen Protagonisten: den Oliven.

Schmeckten die grünen Oliven noch so lala, so sind die schwarzen für meine Begriffe ungenießbar gewesen. Diese hatten einen Geschmack an sich, den ich im besten Falle mit „süßlich gammelig“ umschreiben kann.

Der Geruch der schwarzen Oliven (mit Stein) war schon abschreckend, wird vom schlechten Geschmack aber noch deutlich unterboten.

Bei den grünen Oliven fiel mir auf, dass einige weiße Stückchen in der Salzlake herum schwammen. Diese erinnerten mich an kleine Kunststofffetzen. Diese habe ich natürlich mit ausgegossen. Ob das Verunreinigungen, Teile der Oliven oder nicht gelöste Teile der Milchsäure sind, kann ich nicht sagen.

Die Milchsäure, welche auf beiden Zutatenlisten prankte, soll laut Hersteller vegan sein.

Soweit mir bekannt, ist Milchsäure häufig vegan. Aber man weiß es eben nicht exakt. Bei Lebensmitteln traue ich vielen vieles zu.

Nachdem beide Olivenprodukte keine Offenbarung waren, bleibt mir nur weiter zu suchen.

Es gäbe natürlich den Ausweg der Bio Oliven in Sonnenblumenöl (ebenfalls im Rewe erhältlich). Was ich aber ständig mit soviel Öl machen soll, weiß ich nicht. Zudem sind die mit 3,09€ auch nicht sonderlich preisgünstig.

Eine andere Alternative sind die Oliven mit Paprikapaste im Lidl. Dazu kann ich jedoch nur sagen, dass ich den Laden nur betrete, wenn ich durch zwingende Äußere Umstände dazu genötigt werde. 30 Grad Frost oder eine vorgehaltene Waffe zum Beispiel.

Fortsetzung folgt … ganz sicher …