DHL strapaziert mit mTan meine Nerven

DHL strapaziert gerade gehörig meine Nerven mit der Umstellung von Pin-Nummer zu mTan.
Eine bestellte Ware wartet in der Packstation auf Abholung, aber mit der üblichen Kombination aus Goldkarte und Pin-Nummer tat sich nichts.
In meinem Mail-Fach fand ich eine Mail von DHL diesbezüglich.
Es sei eine Sendung angekommen, die ich aber ohne mTan nicht würde auslösen können. Für dieses mTan Verfahren ist zwangsweise die Hinterlegung einer deutschen Mobilfunknummer notwendig.
Eine nachträgliche Freischaltung sei nicht möglich, ich möge mich doch bitte unter der Nummer 0800/4 159 159 melden, um eine mTan zugesendet zu bekommen.
Nebenbei bemerkt: eine Adressänderung oder Änderung des Passwortes auf paket.de ist mir nicht möglich. Jedes einzelne Mal ernte ich nur sinnfreie Fehlermeldungen. Die Adresse unter der ich jetzt residiere sei ungültig und die Änderung fehlgeschlagen.
Weiß der Geier auf welchen Drogen der Programmierer dieses Interfaces war.
Wie das so ist … bei der Hotline kommt man natürlich nicht durch, sondern hört nur die ewig gleiche nervtötende Pseudo-Multikulti-Dudelmusik.
Die Änderung von pin-Nummer auf mTan, welche in meinen Augen auch keine gravierend höhere Sicherheit bietet, wurde mir gegenüber auch nicht groß angekündigt. Nennt mich altmodisch, aber wenn ein Vertragspartner die Bedingungen einseitig ändert, dann sollte er dies dem anderen Vertragspartner gegenüber anzeigen.
Lediglich eine kurze Mail konnte ich finden, welche aufgrund der häufigen Zusendungen von Phishing-Mails diesbezüglich im Spam landete.
Vielleicht sollte man nicht einfach als einzige Information und Legitimation eine Mail nehmen, die man sehr leicht  für eine Spam- oder Phishing Mail halten kann, sondern durchaus den Kostenaufwand auf sich nehmen und nen Brief schreiben … so auf Papier und so.
Nur mal so als Anregung …
Ich hatte mich vor 4 Tagen auch bereits per Mail an DHL gewandt. Unter anderem wegen der Fehlermeldungen bei den unzähligen Änderungsversuchen meiner mittlerweile überholten Adresse.

Aber nach meinen Erfahrungen mit dem DHL Support werde ich da wohl ein halbes Jahr drauf warten können.

DHL – fehlgeschlagene Adressänderung

Und nun?

Update:

Wie ich unter anderem im Amazon Forum lesen musste, bin ich beileibe kein Einzelfall. Es wird dort sogar von korrekt durchgeführten Eintragungen berichtet, die aber dennoch eine nicht korrekte oder ausgebliebe Zusendung der mTan nach sich zogen.

Vielfach wird die mehr als unzureichende Informationspolitik und die arg kurze Vorwarnzeit bemängelt.

Das trifft auf meine Zustimmung.

Hier wäre es wahrscheinlich klüger gewesen die Kunden postalisch auf die Änderung vorzubereiten und die Gründe näher zu beleuchten. Ebenso wäre eine Übergangsphase in der das Alte Pin-Verfahren noch zusätzlich oder alternativ zum mTan-Verfahren Gültigkeit gehabt hätte.

So jedoch ist der Ablauf auch meinerseits gelinde gesagt unbefriedigend.

Ich habe mittlerweile Amazon angeschrieben und darum gebeten die in wenigen Tagen erfolgende Rücksendung wie eine Rücksendung meinerseits zu behandeln.
Mittlerweile habe ich auch vor Ort einen adäquaten Ersatz gefunden. Für Amazon bedeutet dies natürlich wieder weniger Umsatz. Aber ich kann es auch nicht ändern.

Mittlerweile tun mir auch die Ohren weh von der DHL-Hotline. Anrufen werde ich dort definitiv nicht mehr. Und bis mal jemand per Mail antwortet … das wird definitiv nicht mehr dieses Jahr passieren 😉

Update (13.11.2012)

Ok, von Amazon darf man diesbezüglich nichts erwarten.

Es kam was kommen musste: ein Standardtext ohne jeglichen Nutzen.

Habe auch defintiv keinen Nerv mehr meine Zeit in der Hotline zu verplempern. Lasse einfach das Paket übermorgen wieder zurück gehen und werde die Packstation nicht mehr nutzen. Zumindest so lange nicht, bis dieses Kuddelmuddel anhält.

Update (16.11.2012)

Heute morgen wollte ich nochmals probieren die Adressdaten zu ändern. Doch so weit kam ich gar nicht erst. Es prangte dort folgende Meldung:

Entweder ist das System nun vollends – vielleicht auch unter der Last der Menschen mit Problemen – zusammengebrochen.

Oder man hat zwischenzeitlich erkannt, dass das neue System doch nochmals überarbeitungswürdig ist.

An ganz normale Wartungsarbeiten mag ich in diesem ganzen Kontext nicht glauben.

Update (17.11.2012)

Nachdem ich gestern Abend wider Erwarten doch wieder bei paket.de in den „Mein Konto“-Bereich vorstoßen konnte, habe ich nochmals versucht Adresse und Passwort zu ändern. Die Mobilnummer hatte er zuvor irgendwann endlich mal gefressen.

Die Adresse ließ sich, obschon sie korrekt und überaus einfach und unmissverständlich ist, wieder nicht ändern. Dafür klappte die Passwort-Änderung schlussendlich. Ärgerlich war hier jedoch, dass eine Bestätigung über die Änderung des bereits gestern ABend funktionalen neuen Passwortes heute morgen um kurz nach 7 Uhr per SMS eintrudelte (warum auch immer) und mich unsanft aus dem Schlaf riss. An dem einen Samstag, an dem ich mal etwas länger schlafen könnte …

Eine weitere Neuerung, offenbar als Reaktion auf das Kuddelmuddel: anstelle (oder doch nur ergänzend?) der offensichtlich überlasteten Hotline wurde nun die Email-Adresse info@paket.de umfunktioniert, um über diese nicht oder inkorrekt erhaltene mTans nachzufordern. Ich zitiere: „Sie haben Ihre Sendung in der Packstation, aber noch keine mTAN erhalten? Schicken Sie uns einfach eine E-Mail mit Ihrem Namen und Ihrer Postnummer an info@paket.de“

Das hilft mir leider auch nicht weiter, denn die Sendung ging bereits an den Absender zurück.

Bin mal gespannt, ob Amazon das nun richtig zuzuordnen weiß.

Update (24.11.2012)

Mittlerweile habe ich von Amazon eine direkte Gutschrift auf mein Bankkonto bekommen. Das lief also problemlos und unkompliziert.

Heute wollte ich DHL eine letzte Chance geben, bevor es mir zu bunt wird.

Der Versuch erneut meine Adresse zu ändern, was ja wirklich nicht zuviel verlangt ist, wurde mit folgender Meldung quittiert:

Eine Änderung der Daten, gleich welcher, ist also nicht möglich.

Und, liebe Leute von DHL, ich werde es nicht später versuchen.

Ihr werdet demnächst eine Mail mit Bitte um Kontolöschung im Postfach vorfinden. Denn so dringend brauche ich euch wirklich nicht …

Einen schönen Tag noch.

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Oliven von Dittmann im wiederverschließbaren Beutel

Eigentlich bin ich ein großer Freund von Oliven. Ich esse sie gerne mal nebenher zu allem möglichen. Im Salat, auf der Pizza, als Snack, als Beilage. Aber leider sind die Zutatenlisten mancher Olivenprodukte länger, als mir lieb ist.

Die wenigen veganen Oliven, von denen ich auch sicher weiß, dass sie vegan sind, gibt es hier in der Umgebung mit wenigen Ausnahmen nicht.

Daher habe ich mal – weil es diese hier im Rewe um die Ecke gibt – die Firma Dittmann angeschrieben, ob denn die im Markt erhältlichen Oliven, welche mir vorschweben, auch vegan sind.

Deren Support ist überaus schnell (etwa 3 Stunden für die Antwort), wenn auch ein wenig wortkarg. Laut der Aussage der netten Dame, sollen die beiden Objekte meiner Begierde tatsächlich in Ordnung sein.

Beide Beutel zum Preis von überaus günstigen (da hätte ich schon stutzig werden müssen!) 1,09€ pro 125g Oliven direkt mitgenommen und ausprobiert.

Nebenbei betrachtet: wer diese wiederverschließbaren Beutel entwickelt hat, sollte besser sein Reissbrett in die Luft jagen.

Die Einrisslasche funktioniert einigermaßen. Aber sobald man den Verschluss nutzt, bekommt man den Inhalt kaum noch wieder heraus, weil es keinen Angriffspunkt gibt, die Verschlusslasche wieder öffnen zu können.

Aber was soll’s. Die Oliven futtere ich ohnehin direkt weg 😉 Einfach Schere nehmen und aufschneiden – fertig.

Nun zu den eigentlichen Protagonisten: den Oliven.

Schmeckten die grünen Oliven noch so lala, so sind die schwarzen für meine Begriffe ungenießbar gewesen. Diese hatten einen Geschmack an sich, den ich im besten Falle mit „süßlich gammelig“ umschreiben kann.

Der Geruch der schwarzen Oliven (mit Stein) war schon abschreckend, wird vom schlechten Geschmack aber noch deutlich unterboten.

Bei den grünen Oliven fiel mir auf, dass einige weiße Stückchen in der Salzlake herum schwammen. Diese erinnerten mich an kleine Kunststofffetzen. Diese habe ich natürlich mit ausgegossen. Ob das Verunreinigungen, Teile der Oliven oder nicht gelöste Teile der Milchsäure sind, kann ich nicht sagen.

Die Milchsäure, welche auf beiden Zutatenlisten prankte, soll laut Hersteller vegan sein.

Soweit mir bekannt, ist Milchsäure häufig vegan. Aber man weiß es eben nicht exakt. Bei Lebensmitteln traue ich vielen vieles zu.

Nachdem beide Olivenprodukte keine Offenbarung waren, bleibt mir nur weiter zu suchen.

Es gäbe natürlich den Ausweg der Bio Oliven in Sonnenblumenöl (ebenfalls im Rewe erhältlich). Was ich aber ständig mit soviel Öl machen soll, weiß ich nicht. Zudem sind die mit 3,09€ auch nicht sonderlich preisgünstig.

Eine andere Alternative sind die Oliven mit Paprikapaste im Lidl. Dazu kann ich jedoch nur sagen, dass ich den Laden nur betrete, wenn ich durch zwingende Äußere Umstände dazu genötigt werde. 30 Grad Frost oder eine vorgehaltene Waffe zum Beispiel.

Fortsetzung folgt … ganz sicher …

 

Machs gut, eBay!

Im Dezember verkaufte ich noch einige PC-Komponenten auf eBay, unter anderem einige nicht mehr benötigte Festplatten (weil man die da zu guten Preisen los wurde).

Im Januar kam dann die Schlussrechnung. Und die läpperte sich am Ende auf beinahe 20% des „Gewinnes“. Und das ohne wirklich erkennbare gegenleistung. Sollte mal etwas schief gehen, hat man von eBay ohnehin keine Hilfe zu erwarten.

Spätestens jetzt wurde es mir zu doof, nachdem ich auch schon so manche negative Situation auf eBay erlebt hatte. Angefangen bei unklaren Rechnungen, zu falschen Zeitpunkten eingestellte Auktionen, nicht zahlende oder unhöfliche Käufer, völliges Desinteresse seitens eBay bei Problemen und natürlich saftige Gebühren.

Das wurde mir dann wirklich zu doof, als eBay beschloss Treuhandkonten einzuführen, auf die man dann, ähnlich wie bei Paypal, vielleicht (oder besser wahrscheinlich) auch keinen Einfluss mehr hat und auf Gedeih und Verderb ausgeliefert ist.

Die Konsequenz daraus: ich habe meinen Account gelöscht.

Als letzte nette Geste seitens der elektronischen Buch, wird der Account nicht sofort gelöscht, was ich noch durchaus hätte verstehen können angesichts evtl. noch laufender Transaktionen (die es aber nicht gab). Nein, man muss warten – evtl. sogar bis zu 180 Tagen – bis man sich (endgültig?) von der Verkaufsplattform lösen darf.

Der geneigte Leser wird jetzt womöglich fragen „und wo wirst du nun deinen Krempel los? bei Amazon?“. Nein, denn dort sind die Gebühren ja noch dreister!

Aber es gibt ja glücklicherweise einige Kleinanzeigenportale, bei denen man das, was man wirklich mal nicht mehr brauchen kann, kostenlos einstellen kann. Auch wenn das Layout vielleicht nicht hochprofessionell sein mag und das ganze eher etwas von Trödelmarkt-Charme besitzt und man auch als Anbieter keine unrealistischen eBay-Mondpreise bekommt … dort wird man wenigstens (hoffentlich!) nicht vom Betreiber geschröpft.

Jibi hat es anscheinend nicht so mit der Kühlkette … :-/

Nach meinem Umzug hierher habe ich einiges – vor allem den tegut – schmerzlich vermisst.

Hier einzukaufen ist für mich wirklich unbefriedigend. Letztlich hole ich immer fast das gleiche.

Umso froher war ich, als ich entdeckte, dass es im Jibi hier in der Nähe mein Lieblingseis gibt. Damit meine ich das Swedish Glace Vanilleeis.

Sogar mit 2,49€ noch günstiger, als im tegut seinerzeit.

Leider Gottes scheint es bei Jibi mit der unterbrechungsfreien Kühlkette zu hapern.

Denn 8 von 9 gekauften Packungen wiesen am Deckel eingetrocknete Eisreste und auf dem Eis selbst eine dicke Schicht aus Wassereiskristallen auf.

Für mich ein Anzeichen, dass es entweder zu lange ungünstig temperiert gelagert wurde – oder die Kühlkette mittendrin komplett unterbrochen wurde.

Das letzte Paket kostete dann auch noch 2,69€. Vermutlich habe ich jetzt die Nachfrage „schlagartig“ angekurbelt … 😉

Wenn ich es mir demnächst wieder kaufe und das gleiche Problem abermals auftritt, muss ich mich vielleicht mal beim Filialleiter höflich vorstellen – und ihn fragen, wie das kommt.

Hagebau – Clicklaminat von Egger – 2. Wahl oder ist wieder mal Hermes Schuld?

Ich hatte mir Anfang Mai Clicklaminat bei hagebau.de bestellt.

Das Ganze lief dann über den Ottoversand als Logistikpartner. Otto wiederum versendet bekanntlich mit Hermes.

So kam dann auch – während meiner Abwesenheit – eine große und schwere Palette mit dem Laminat in mehreren Paketen an.

Äußerlich sahen die Pakete unversehrt aus. Und da ich weder Zeit noch Lust, noch Geld für das ganze Zusatzzeugs (Trittschalldämmung, Dampfbremsfolie, Verlegewerkzeug, …) hatte, lag das bis vor ein paar Tagen immer noch auf der Palette rum.

Zum aklimatisieren an die Raumluft sollen die Pakete im gleichen Raum 48 Stunden liegen. Gesagt, getan.

Dann die bestellte Trittschalldämmung in Form von Holzdämmplatten verlegt und vorher eine Folie drunter.

Als ich dann die Laminatplatten verlegen wollte, war das erste Paket auch völlig ok.

Das zweite jedoch wurde offensichtlich am Rande eingedrückt und weist an den Kanten defekte und eingedrückte Dekore auf. Teilweise sind auch Nut oder Feder eingedrückt. Das wäre aber wohl nicht so schlimm, da es nur stellenweise passiert ist.

Aber die verlegten Platten weisen eben an einigen Kanten deutliche Fehler auf, die auf der verlegten Fläche auch durchaus heraus stechen.

Nun habe ich mich mal per Mail an hagebau gewandt. Bin mal gespannt, was die mir da erzählen.

So sieht es einfach nicht gut aus. Eher nach 2. Wahl.

Aber ich vermute ganz stark, dass der Spediteur von Hermes gepfuscht hat.

P.S. Kleine Anekdote am Rande: ich hatte etwas Büroutensilien bei Otto-Office bestellt (ein Fehler, den ich nicht wiederholen werde). Der Zusteller von DPD meinte nur „Otto … finde ich nicht gut“. Das meiste, was er von Otto zustellte, müsste er einige Tage später wieder als Retoure abholen. Das spricht wie ich finde nicht unbedingt für gute Qualität.

Update (Freitag, 24. Juni):

Gestern erhielt ich einen freundlichen Anruf vom Support. Es täte ihr wahnsinnig leid, dass da ein Defekt vorliege. Laut ihrer Datenbank gäbe es das Laminat nicht mehr. Aber aufgrund des Feiertages wollte sie sich nochmal schlau machen und mich morgen anrufen.

Heute dann der Anruf: „Sorry, dass Laminat gibt es nicht mehr“. Ich könne selbst nach dem passenden Laminat suchen und sie würden sich finanziell beteiligen. Oder sie würden alles komplett zurück nehmen.

Nun habe ich aber schon einen Großteil verlegt und keine Lust alles nochmal zu machen.

Eine neue Lieferung würde auch bestimmt wieder mindests 10 Tage dauern – und ob der Hermes-Spediteur es diesmal ohne Verluste zustellen kann … da möchte ich leichte Zweifel anmelden.

Sie verband mich noch mit einer anderen Dame vom technischen Support.

Die meinte dann ich solle die Teile in den nächsten Hagebau bringen … die würden mir da eine neue Nut und Feder passend reinfräsen. Auf meinen Einwand, das ich kein Auto habe, meinte sie sinngemäß „haben sie keine Bekannten mit Auto?“.

*kopfschüttel* Ich soll also alles stehen und liegen lassen, mir ein Auto mieten, und einen halben, wenn nicht ganzen Tag verplempern, um mit dem Mist in den nächsten hagebau am A**** der Welt zu tuckern? Nee, is klar!

Auf meine Frage hin, ob ich nicht einfach das beschädigte Endstück wegsägen und das ganze mit Holzleim fixieren könnte, war die Aussage, dass das durchaus ginge, aber nicht optimal sei.

Nun wollte die Dame vom Support Montag nochmal anrufen und fragen, wie ich mich entscheide: entweder behalten und Preisnachlass – oder Komplettrücknahme.

Hab mir jetzt Holzleim geholt und probiere das bei einer der defekten Platten aus. Noch kaputter machen kann ich’s eh nicht.

Update 2 (25. Juni)

Ich habe versucht die beschädigten Kanten mit einer Handkreissäge abzusägen und mit Holzleim zusammen zu kleben.

Das funktioniert aber alles andere als gut. Allein schon die Kanten perfekt gerade zu bekommen ist schwierig. So sieht man auf der Fläche immer dunkle Fugen von etwa einem halben bis einem Millimeter.

Die Kanten dann zu verleimen und die gesamte Reihe am Stück einzuklicken, funktioniert nicht wirklich. Und jedes einzelne Stück erst einzuklicken, dann zu justieren und dann festzuleimen geht überhaupt nicht, weil sich die platten, einmal eingeklickt, nicht mehr wirklich justieren lassen.

Bleibt mir also nur auf den Anruf zu warten. Wenn die kein Ersatzmaterial haben, dann muss ich alles wieder rausreißen, einpacken und umtauschen 😦

Update 3 (29. Juni)

Ich hatte nochmals mit der netten Dame vom Support gesprochen. Nachdem ich ihr berichtete, dass die „Flickversuche“ nichts brachten, sprachen wir über einen Umtausch.

Dummerweise gab es nur 2 Produkte im Sortiment mit Buche Dekor. Eines davon etwas teurer. Das andere wäre zwar billiger gewesen – aber scheint auch nicht mehr komplett lieferbar zu sein. 😦

Da ich beim teureren mehr hätte zahlen müssen, habe ich das abgelehnt.

Wir sind dann so verblieben, dass sie eine Spedition beauftragt, welche die Pakete wieder abholen soll.

Wann das passiert und wann ich schlussendlich mein Geld wieder bekomme, damit ich anderweitig Laminat ordern kann, …

Schaun mer mal.

Vielleicht steht – genau wie letztes Mal – völlig überraschend jemand von der Spedition vor der Tür – ohne sich vorher gemeldet zu haben.

Update (16. Juli):

Vor einigen Tagen kam der Spediteur und holte die Pakete wieder ab. Im Vorhinein gab es eine Hinweis-Postkarte mit der typischen Zeitangabe „zwischen 7 und 18 Uhr“. Ich war selbstredend nicht persönlich vor Ort.

Das Geld gab es in bar zurück.

Die meinerseits entstandenen Kosten und verplemperte Zeit bleiben natürlich unabgedeckt. Irritiert hat mich der Vermerk auf der Kopie des Abholscheines. Unter Zustand stand dort sinngemäß „keine Schäden erkennbar“.

Hoffentlich mündet das nicht noch wieder in Ärger.

Dr. Hittich – Werbeflut ohne Ende?

Mein Vater hatte in irgendeiner Zeitung eine Anzeige zu einem „Präparat“ der Firma „Dr. Hittich“ gesehen und versprach sich davon selbstredend einiges.
Das „Präparat“ kam, war teuer – und die suggerierte Wirkung ließ auf sich warten.
Was es gebracht hat – neben dem finanziellen Verlust: Werbepost.
Und davon wöchentlich.
Eine Art Mischung aus Bestell-Katalog, Werbung und Anpreisung von (in meinen Augen) Wundertinkturen ohne für mich erkennbaren Mehrwert, welche laut Aufdruck 7,65€ regulär kosten soll.
Die Werbepost kommt in schöner Regelmäßigkeit.

Ich will es mal so formulieren: meine subjektive Einschätzung der Firma müsste ohne das Wort „seriös“ auskommen.
Stattdessen müsste ich dort eine Menge negativer oder negativ konotierter Adjektive platzieren, welche ich hier aus rechtlichen Gründen besser nicht niederschreiben sollte.
(Anmerkung meinerseits: derartige Firmen verfügen meist über hochbezahlte und unangenehme Rechtsanwälte).
Die Firma selbst hat ihren Sitz offenbar in den Niederlanden.
Die Adresse lautet (laut Aufkleber der Fläschchens):
Dr. Hittich Gesundheitsmittel, Roda-Ring, Kerkrade, Nl, bei Aachen.
Sollte mal jemand die (existierende?) Adresse aufsuchen, so halte ich es für nicht unwahrscheinlich, dass es sich dabei entweder um eine reine Briefkastenadresse handelt oder dort ein kleines Büro existiert, zu dem man aber keinen Zutritt erlangen dürfte.

Die „Service-Hotline“ 0800-1827728 ist zwar gebührenfrei, aber dennoch werde ich mich lieber mit einem Widerspruch per Einwurf-Einschreiben bei Ihnen melden.
Die deutsche „Kontakt“-Adresse lautet:
Firma Dr. Reinhard Hittich
Postfach 400234
40242 Düsseldorf

Ich bin immer wieder erstaunt, wie offensichtlich ein Rechtsstaat – oder auf EU-Ebene gleich mehrere angebliche Rechtsstaaten – versagt, wenn er dererlei Unternehmungen nicht stoppen kann.
Ebenso bin ich erstaunt, wie fokussiert Rechtssprechung und Politik auf die Interessen der Unternehmer sind, nicht jedoch auf den Schutz des Endkunden. Prinzipiell sind nämlich Weitergabe von Daten, als auch unerwünschte Zusendung von adressierter Werbepost nicht untersagt.
Dieser Endkunde hat letztlich wieder eine Menge Zeit, Geld und Nerven investiert, in der Hoffnung von der Werbeflut und unseriösen Anbietern verschont zu bleiben – ohne erkennbaren Erfolg.
Mit dem Einschreiben und der Bezahlung für ein „Präparat“, welches vorsichtig ausgedrückt die versprochene Wirkung nicht erzielt hat, hat dieses „Abenteuer“ bislang knapp 60€ verschlungen.

Ich denke ich behaupte nicht zuviel wenn ich sage, dass nach Abzug der Kosten für das „Präparat“, Verpackung, Versand und sonstiger anfallender Kosten noch genug Gewinn übrig bleiben dürfte für jede Menge weiterer Anzeigen in irgendwelchen Zeitungen und die postalische Versendung von Bestell-Katalogen – und selbstredend ein schnelles Beförderungsmittel des Firmeninhabers – um die Beschwerdebriefe aus dem Postfach schnellstmöglich abholen zu können.

Update:

Nach meinem Schreiben mit dem Widerruf und der Bitte, den Werbeterror einzustellen, kam seitens Dr. Hittich relativ zügig ein Schreiben.

Es enthielt sinngemäß den Rat mich doch auf der Robinson-Liste einzutragen.

Ich hab denen gesagt sie sollen uns nicht mit Werbung bombardieren und ich soll mich auf der Robinson-liste eintragen? Schon sehr seltsam.

Das Versprechen keine erneute Werbung zuzusenden, wurde nicht gehalten.

Es kam zwar der Hinweis, dass bereits im Versand befindliche Werbepost noch zugestellt wird, aber darüber hinaus nichts mehr.

Dem ist aber mitnichten so.

Mittlerweile kam schon die 3. „Infopost“.

Darüber hinaus finde ich diese „Ausgabe“ ganz besonders … unseriös.

Aber seht selbst:

Update (30. Juni):

Heute kam schon wieder Post von Dr. Hittich.

Anscheinend wurde von dem Widerruf keine Kenntnis genommen. Die schicken einfach munter weiter ihren Werbemüll. Die Jungs scheinen sich in Holland sicher zu fühlen – und zu glauben Sie könnten machen wozu sie lustig sind.

Update (23. Juli):

Seit nunmehr 10 Tagen nichts mehr. Entweder sie haben endlich aufgegeben oder es ist die Ruhe vor dem Sturm.

Update (14. Dezember)

Ein spätes, aber glücklicherweise schönes Update: seit Juli kam seitens Dr. Hittich nichts mehr. 😀

Update (23. Mai 2012)

Vor Kurzem wurden unschöne Erinnerungen wach, als ich sah, dass ein (sehr großer) Verpackungskarton von Dr. Hittich im Altpapier prangte. Wenige Tage später eines dieser typischen braunen Gläser (für Kapseln/Dragees) in der Glasmüllsammlung.

Einer der Nachbarn (beinahe alle weit über 70) muss sich wohl auch etwas von diesen Mitteln versprochen haben – oder den aberwitzigen Versprechungen geglaubt haben.

Glücklicherweise war das der einzige Berührungspunkt seit … nun ja … siehe oben 😉

Update (23. Juni 2012):

Für eine Nachbarin im fortgeschrittenen Alter, die einige Zeit in die Reha musste und noch eine Weile muss, habe ich mich bereit erklärt den Briefkasten (damit der nicht überquillt) von Werbung und Unwichtigem zu befreien.

Und diese gute Frau scheint eine Stammkundin bei Dr. Hittich zu sein.

Denn ich kann dort ungelogen mindestens zweimal die Woche irgendeinen Mist aus dem Briefkasten fischen, welcher von Dr. Hittich aus Kerkrade angeschwemmt wird.

Teilweise sind die Aufmachungen so raffiniert, dass man eine Weile suchen muss, um zu sehen woher das nun kommt.

Anscheinend geht es der Firma blendend, wenn sie genügend Budget hat, um regelrechte Brieflawinen auf die ahnungslose Kundschaft los zu lassen.

Innerhalb von 4 Wochen habe ich da einen halben Korb mit Papiermüll entsorgt.

Jede Aufmachung noch bizarrer, als die vorhergehende.

Wenn ich bedenke, wieviel Ressourcen für diesen betrügerischen Dreck diese Zusendungen verschwendet werden. Soviel Wald gibt es in den ganzen Niederlanden nicht, um nur für diese „Firma“ die Werbepost zu produzieren.

Mir wird schlecht!

Update (24. August 2012):

Vor Kurzem hatte ich mit einer Nachbarin gesprochen, für welche ich ein kleines Paket von Dr. Hittich angenommen hatte. Wir kamen dann so ins Gespräch und wir waren uns relativ schnell einig, dass es keine seriöse Firma zu sein scheint, allein wenn man die permanente Werbung betrachte.

In dem Paket anscheinend irgendein Vitamin-Spurenlemente-Gedöns-Mittelchen, welches Sie wohl im Abo bekommt. Sie hatte Firma Hittich mehrfach angeschrieben, dass sie dies nicht mehr haben möchte, welches aber wohl nicht zur Kenntnis genommen wurde.

Das einzige, was mich irritierte ist, dass Sie sagte sie sei eine Zeit lang mit dem Mittelchen zufriedne gewesen. Da wollte ich lieber nicht nachbohren – Glaube versetzt ja bekanntlich Berge.

Zumal sie ja mittlerweile erkannt hat, was das für eine Firma ist. Sie wollte es wieder umgehend zurücksenden.

Aber anscheinend hat die Frau keine Ruhe, etwa jeden zweiten Tag kommt wieder irgendein Werbemüll von Dr. Hittich.

Update (26. Dezember 2012):

Offenkundig (wie man den Kommentaren entnehmen kann) scheint Dr. Hittich einiges an ungeliebter Werbung zu verschicken. Ein wirkliches Kraut scheint dagegen wohl nicht gewachsen.

Eine Anmerkung zum Schluss noch: die Kommentare sollen keine Plattform für Werbung für Dr. Hittich oder andere Produkte ähnlicher Coleur sein. Daher lösche ich diese sofort.

Einige schreiben in den Kommentaren, dass die Mittel helfen würden. Dem kann ich nur entgegnen: Glaube versetzt Berge! Wir brauchen hier nicht darüber streiten, ob die Mittel wirken oder nicht – und wenn ja welche. Das können wir letztlich nicht klären. Dazu bedürfe es schon groß angelegter medizinischer Studien eines unparteiischen Instituts über lange Zeiträume. Das können wir hier getrost offen lassen.Ich persönlich schließe aber aufgrund des Geschäftsgebahrens seitens Dr. Hittich und der generellen Vorgehensweise mitsamt Werbeanpreisungen auf keine nennenswerte positive Wirkung – abseits des Bankkontos Dr. Hittichs.

Ich miste mal eben aus …

Gestern einen Waschmarathon eingelegt.

Ich kann ja meist immer nur 60-70% dessen waschen, was ich als Klamotten da habe – einfach weil der Schrank zu klein ist.

Beim durchschauen der Wäsche habe ich dann einige (!) Stücke aussortiert, die mir gar nicht mehr passen, weil ich 1.) dicker geworden bin und weil 2.) vieles stark eingelaufen ist.

Wäschetrockner sind halt doch suboptimal. 😉 Darunter eigentlich noch ziemlich gute Sachen. Eine alte naturbelassene Jeans-Jacke zum Beispiel, die ich immer sehr gerne getragen hatte. Aber wenns nicht mehr passt.

Jemand anders hat demnächst vielleicht wieder Freude daran. Jetzt ist die Kleiderspende um drei Säcke Klamotten reicher.

Jetzt gerade gucke ich nach Dingen, die mich nicht mehr brauche und bei eBay reinstellen kann.

Erstaunlich, wieviel sich hier angesammelt hat. Auch in jeder noch so kleinen Wohnung sammelt sich eine Menge Krempel an. Teilweise fast neuwertig und wenig benutzt, teilweise schon etwas älter und deutlich gebraucht, teilweise leicht reparaturbedürftig. Aber alles noch irgendwie brauchbar.

Viel Geld einbringen dürfte das alles nicht mehr. Aber immerhin kann es dann vielleicht jemand anders noch nutzen. Wegwerfen wäre zu schade.

Update (05. März 2011):

Ich habe mal ein paar Sachen bei Amazon reingestellt und auch einen Teil bei eBay.

Erstaunlich, wieviel Kram sich angesammelt hat (vor allem Computer-Zubehör), den ich selbst nicht mehr brauche, der aber voll funktionstüchtig ist und viel zu Schade zum wegwerfen. Auch hier zählt sich wieder aus, dass ich die Originalverpackung selten wegwerfe.

Bei Amazon bin ich regelmäßig deutlich unterhalb der nächstbesten Gebrauchtpreise geblieben.

Da müsste ich eigentlich was loswerden.

Vielleicht war heute eine Sonderaktion. Die Amazon-Verkaufsgebühren waren erträglicher als sonst. Wenn auch noch weit entfernt von Gut. Aber immerhin 🙂