Ausgegraben: Soundtrack – Die Besucher

Die Rubrik „ähnliche Videos“ bzw. „Vorschläge“ bei Youtube ist wirklich klasse!

Damit habe ich schon so manch verschollen geglaubtes Video oder fast vergessenen Song wieder gefunden.

So auch den Soundtrack zur 80er Serie „Die Besucher“, ein Sci-Fi Klassiker aus Tschechien.

Damals fand ich die Serie wirklich toll. Heute könnte ich es mir wohl nicht mehr unbedingt ansehen.

Aber der Soundtrack lässt ein wenig in Erinnerungen schwelgen 😉

Hört einfach mal rein:

The New Symphonics – Rocking Affair … verschollen geglaubt und wieder aufgetaucht

Fragt mich nicht wie ich da hinkam, ich weiß es selbst nicht mehr, aber beim durchstreifen der Youtube-Videos bin ich auf etwas lange verschollenes gestoßen.

Aus frühster Kindheit kenne ich die Melodie noch.

Irgendwie eine Mischung aus Klaus Doldingers Das Boot und einem Stück aus „Die unendliche Geschichte“ – gewürzt mit etwas venezianischem Flair.

Es war anscheind der Vorspann zur Reihe „ZDF-Wunschfilm“. Genaueres habe ich nicht mehr im Sinn.

Aber der Song ist bei mir haften geblieben.

Meine Top 5 der (National-)Hymnen

Ich weiß garnicht genau, wie ich darauf gekommen bin.

Aber die Tage habe ich mir mal einige (!) Nationalhymnen angehört.

Wie ich finde eine Menge disharmonischer Krempel dabei – aber auch einige schöne Stücke.

Es geht jetzt nicht um Politik oder Weltanschauung, sondern nur um die Ästhetik der Musikstücke.

Da Rankings ja immer beliebter werden auch hier mal ein Ranking:

Platz 5 geht an: die Hymne der USA – wobei einige moderne Arrangements einfach nur zum Weglaufen sind …

Einen respektablen Platz 4 erreicht: Die Deutsche Nationalhymne.

Platz 3 ergattert: Die Britische Nationalhymne.

Platz 2 geht an: Die Russische Nationalhymne – das Teil hat richtig Schmackes!

Und unangefochten und mit größerem Abstand auf dem Platz 1: Die Europahymne – Ode an die Freude von Ludwig van B. Eigentlich keine Nationalhymne – aber trotzdem absolut top!

 

Wyclef Jean – Fortunate Son

Habe kürzlich nochmal Manchurian Candidate mit Denzel Washington geschaut.

Und da ich ja jemand bin, der aufs Prinzip auch den Abspann schaut (teilweise auch nur mehrere Abspänne nacheinander 😉 ), ist mir auch der von diesem Film aufgefallen.

Und das sehr positiv. 🙂

Wyclef Jean – Fortunate Son

Eine Cover-Version des alten Creedence Clearwater Revival Klassiker „fortunate son“.

Irgendwie gefällt mir diese Version sogar besser, als das Original.

Leider gibt es den Song bei Amazon-MP3 nicht. Und jetzt extra den Soundtrack auf CD kaufen … Nee, lass ma …

Solange nicht wieder irgendeine Plattenfirma auf die Idee kommt, den Song zu löschen, geht’s auch so 😉

Verzweifelte Liedsuche …

Mir ging vor ein paar Tagen ein Bruchstück eines Liedes einfach nicht aus dem Kopf.

Ich meinte immer, es müsse sich um einen Song von ABBA handeln.

Daher hatte ich mir alle verfügbaren Songs bei youtube rauf und runter angehört – aber keiner davon war es.

Zunächst hatte ich es mit zwei dieser Suchmaschinen probiert, denen man nur 10-15 Sekunden etwas vorsummen muss, damit sie dann den Song finden.

Probiert bzw. überhaupt erstmal gefunden hatte ich midomi.com und musicline.de.

Wichtig bei midomi.com: wenn ihr Firefox mit Flashblock nutzt, müsst ihr das vorher ausschalten, da man die Liedersuche nachträglich nicht aktiviert bekommt.

Ich habe also beiden Suchmaschinen die Melodie vorgesummt oder „vor-na-na-nat“.

Bei musicline kamen einige völlig abstruse Suchergebnisse raus, die nicht einmal im Ansatz auch nur irgendwie die Melodie enthalten konnten.

Musicline spuckte mir weiter hinten in den Ergebnissen SOS von ABBA aus. Aber auch das war es einfach nicht.

Midomi bekam gar nichts gebacken und sagte mir jedes Mal „es konnten keine Titel gefunden werden“.

Großes Kino also.

Nachdem mir das Fragment weiterhin nicht aus dem Kopf ging, hatte ich ein einfaches Programm gesucht, mit Hilfe dessen ich per Tastendruck Sounds aufnehmen kann.

Audacity und Co. waren mir zu kompliziert.

Schließlich fand ich ein kleines Tool, dessen Namen ich leider schon gar nicht  mehr weiß.

Es war sehr einfach aufgebaut, zeigte eine Piano-Tastatur und man konnte entweder per Maus oder Computer-Tastatur nun Töne erzeugen.

Ein gescheites Tempo habe ich nicht reinbekommen, aber man konnte anscheinend erkennen, worum es sich handelt.

In einem Forum eingestellt, kam relativ schnell die korrekte Antwort:

Kim Wilde – Cambodia.

Danke, Danke, Danke!

Der Mensch ist also nach wie vor die beste Suchmaschine – zumindest was Musik angeht 🙂

Und zum Schluss nach all der Mühe hier nun das Video:

P.S.

Interessant ist übrigens, dass beide Suchmaschinen nicht einmal per abgespieltem Youtube-Video – also vom Original mit guter Qualität – den Song finden konnten. 😀