Star Trek 7 – was ich nie verstanden habe …

Star Trek 7 – was ich nie verstanden habe …

Neulich lief Star Trek 7 mal wieder im Fernsehen.
Die Star Trek Lizenz wird ja regelrecht zu Tode gesendet.
Eben just zu diesem 7. Teil habe ich eine emotionalere Beziehung, als zu allen anderen.
Es war nämlich mein erster Star Trek Film, den ich im Kíno sah und zudem mein erster Film in einem großen Kinosaal mit dicker Soundanlage.
Ich fand und finde die Filmmusik ausgezeichnet.
Einer der Filme zu dem ich die Filmmusik auf CD gekauft habe.
Daher finde ich es wirklich schade, dass der Film und alle anderen aus der Reihe (bis auf den 5. Teil 😉 ) „als Lückenfüller“ irgendwo versendet werden.

Es gibt aber ein paar Inhalte Dinge, die ich nie verstanden habe.

1.) Wenn man schon quasi im Nexus in eine beliebige Zeit und an einen beliebigen Ort reisen kann (wie auch immer das möglich sein soll), warum geht man (an Picards Stelle) nicht einfach um einiges früher zurück.
Beispielsweise als der Notruf kam und man zum Observatorium gerufen wurde.
Zack – eingebunkert – Problem erledigt.
Und wenn die ultra-nervigen Klingonenschwestern angekommen wären, hätten sie nicht einmal ne Beule in den Lack gemacht.
2.) Wieso kann es – selbst ohne Schutzschilde – ein uralter Bird of Prey mit dem Flaggschiff der Sternenflotte aufnehmen?
Die müsste man doch in 2 Sekunden zu Klump geschossen haben.
3.) Eine Solarsonde von einem Planeten in der bewohnbaren Zone um eine (zugegeben kleine) Sonne wird in eben diese geschossen.
Selbst man man irgendwie technisch mit einer lächerlich kleinen Menge von irgendwas eine Sonne an der Fusion hindern können sollte …
Wie kommt dat Dingen denn so schnell da hin?
Selbst wenn das mit Warp 10 geflogen wäre – also theoretisch an jedem Punkt des Universums gleichzeitig wäre …
Das Licht von der Sonne braucht doch einige Minuten, bis es den Planeten erreicht hätte.
Man hätte auf dem Planeten minutenlang garnicht gemerkt, dass was passiert wäre.
Zudem hätte man sicher keinen Knall gehört – weil da kein Trägermedium ist, welches derartigen Scahll übertragen könnte.

Gut, über Explosionen und Schall im All brauchen wir uns nicht unterhalten.
Auch über die Antriebe und Waffen nicht …
Letztlich (nach heutigem Wissensstand) größtenteils völliger Mumpitz und der Dramaturgie geschuldet.
Aber selbst wenn ich die Physik völlig ignoriere …
Zumindest die brachialen inhaltlichen Logikfehler kann ich so nicht nachvollziehen.
Ok, es wäre sicher extrem öde gewesen, wenn Picard Sorren einfach verhaftet hätte, als  es einfach gewesen wäre …
Aber da hätte man die Story auch umstricken können.

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Du bist so nützlich, wie …

„Du bist so nützlich, wie ein Lutscher, der nach Scheisse schmeckt.“

 

Aus welchem Film stammt dieser Satz?

Wer es weiß, bekommt von mir 100 Gummipunkte.

Ich hab war auf jeden Fall mit dem Film gut unterhalten.

Kleiner Tipp: lief am Wochenende auf einem Privatsender – und das OHNE Werbeunterbrechung.

Das ich den Tag noch erleben durfte … 🙂

Wie kann man Star Trek so verhunzen ?!

Ich kam vorhin aus dem neusten Star Trek Film.

Star Trek 11

Und ich muss mich unweigerlich fragen: wie konnte man Star Trek so verhunzen ?!

Bei dem Film stimmte ja nun wirklich gar nix.

Ich hatte schon ein seltsames Gefühl, als ich vor einiger Zeit den ersten Trailer sah. Da dachte ich mir direkt: Beverly Hills 90210 meets Star Trek – das kann ja nix werden. Und richtig !

Was mich verblüfft, ist ja, dass der Film überwiegend sehr gute Kritiken bekommen hat.
Auf Kritiker kann man sich anscheinend echt nicht mehr verlassen.
Was sind denn das für Leute ?
Haben die in ihrem Leben überhaupt mal irgendwas von Star Trek gesehen ?

Wie ich lesen musste, hatte der Regisseur des Filmes eben jenes wohl nie gemacht – nämlich sich vorher mal mit Star Trek beschäftigt.

Meiner Meinung nach hätte der Film genauso gut von Michael Bay kommen können.
Er steht Transformers in nichts nach.
Eine Handlung, die man mit der Lupe suchen muss – der Rest besteht nur aus Actionszenen mit teuren Spezialeffekten, diversen lächerlichen Szenen und massiven Logikfehlern.

Das macht Star Trek aber nicht aus.

Ich habe das typische an Star Trek grausam vermissen müssen. Die Wärme, das zwischenmenschliche, die tiefergehende Handlung, den Aufbau von Charakteren, das eben nicht nur „Gut gegen Böse“.

Man hat gar keine Zeit mehr, irgendwie mit den Charakteren warm zu werden.
Eine Actionszene folgt der nächsten.

Dass man das Innere der Enterprise etwas auf Modern frisiert hat, kann ich ja durchaus verschmerzen.
Aber das nun wirklich alles der Action folgen muss, ist doch einfach nur bitter.

Mit dem Kunstgriff, der Schaffung einer alternativen Realität versucht man dann mit diversen Logikfehlern davon zu kommen.
Alles darin scheint der Action zum Opfer gefallen zu sein.

Die gefühlten 500 Phaserkanonen.
Die zerstörung Vulkans.
Das Nicht-Beamen-Können von bewegten Objekten oder Lebensformen.
Das Beamen über gigantische Entfernungen.

Wieso wurde die korrekte Zeitlinie denn nicht wieder hergestellt ? Darauf wurde doch sonst immer Wert gelegt.

Und was sollen denn diese lächerlichen Aufbauten im „Maschinenraum“ ? Das sieht eher aus, wie ein Industriekomplex der 1970er Jahre – im Vergleich dazu die blütenweiße und pieksaubere Brücke ?!

Und was soll denn bitte rote Materie sein ?

Und was sollte diese lächerliche „Liebesbeziehung“ zwischen Spock und Uhura ?

Und so weiter, und so weiter …

Von der musikalischen Untermalung war ich im Übrigen auch schwer enttäuscht. Sonst wurde immer sehr viel Wert gelegt auf einen guten Sound. Das kann ich hier nicht erkennen.

Insgesamt kann ich nur sagen: einmal gesehen und mich geärgert. Die DVD/Bluray werde ich nicht kaufen.

Ich gebe dem Film 4/10 Punkten.
Mehr ist einfach nicht drin !

Max Payne – der Film – mein Eindruck

Gestern Abend habe ich mir Max Payne angesehen.

maxpaynebluray1

Der Film hat recht brauchbare Kritiken bekommen.
Ich habe beide PC-Spiele mehr als einmal durchgespielt und kannte somit die Vorgeschichte – dachte ich zumindest.

Aber die Storys der Spiele und des Filmes divergieren doch ziemlich stark.

Geblieben sind einige elementare Bausteine – der Rest ist vollends neu gemacht.
Ähnlich wie ein entkerntes und komplett saniertes Haus, erkennt man vom ursprünglichen Zustand nurnoch wenig.

Die Besetzungsliste liest sich durchaus positiv.
Mark Wahlberg, Beau Bridges und auch „Ludacris“ sind durchaus gute und bekannte Schauspieler. Amaury Nolasco kennt man aus Prison Break und Olga Kurylenko aus dem neuesten Bond.

Ein paar Stellen der Geschichte wirken auf mich etwas konfus – man fragt sich, welchen Sinn denn nun diese fliegenden Kreaturen (Dämonen ?) haben sollen.
Eine Droge, die bei jedem exakt die gleichen Halluzinationen hervorrufen soll, wirkt ein bisschen unglaubwürdig.
Hier wurde wohl auf biegen und brechen versucht, Effekte in den Film zu bringen.

Aber man erkennt auch durchaus noch Züge der Computerspiele.
So wirken die düsteren Straßen mitsamt des leisen Schneefalles sehr vertraut.
Auch einige Namen und Szenerien wirken vom Spiel her vertraut.

Aber im Großen und Ganzen ist der Film doch deutlich eigenständig und losgelöst vom Altbekannten.

Die Bullet-Time – die im Spiel ein interessanter Faktor war – wirkt ein bisschen wie hineingepresst – nach dem Motto „irgendwo müssen wir sie unterbringen“.

Mila Kunis in der Rolle der Mona Sax passt für meine Begriffe nicht so recht in die Rolle hinein – möglicherweise bin ich aber auch hier vorbelastet.

Wenn man sich doch einmal vom Vorbild löst und den Film für sich nimmt, dann kommt man zum Fazit „solider Actionfilm ohne großen Anspruch und mit brauchbarer Handlung“.

Aus diesem Grunde gebe ich ihm 5 von 10 Punkten.

The Air I Breathe – die Macht des Schicksals – Möchtegern L.A. Crash ?

Ich habe mir mal The Air I Breathe – die Macht des Schicksals angeschaut.

the-air-i-breathe

Da es sich hier um ein Episodendrama handelt, musste es sich auch dem Vergleich mit dem „großen Vorbild“ L.A. Crash stellen – und kommt dabei, wie ich finde, nicht gut weg.

Der Film möchte anscheinend gerne tiefsinnig wirken.
Doch das wirkt unglaubwürdig und deplatziert.
Insgesamt sind die einzelnen Episoden eher vage miteinander verknüpft.
Sie wirken beinahe wie wahllos zusammengestückelt und in eine Form gepresst – um irgendwo Verknüpfungen zu erhalten.
Man stellt sich häufig die Frage, was der Handlungsabschnitt, den man gerade sieht, eigentlich bezwecken soll. Vieles wirkt, als gehöre es nicht dort hin.

Die Besetzung ist durchaus hochkarätig.
Immerhin spielen bekannte Gesichter wie Andy Garcia, Brendan Fraser, Forest Whitaker, Sarah Michelle Gellar oder Kevin Bacon mit.
Leider bringt die beste Besetzung nichts, wenn die Story nicht gefällt.

Der Film wirkt insgesamt nicht, wie aus einem Guss.
Eher seltsam zusammengewürfelt.
Es wirkt alles recht oberflächlich und dem Zuschauer erschließt sich der tiefere Sinn nicht wirklich.
Außerdem wird ständig zwischen Thriller und Liebesdrama hin und her geswitched.
Man hätte sich hier für eine Seite entscheiden und diese fortführen sollen.
So wirkt es ein wenig, wie ein abstruses Durcheinander.

Insgesamt betrachtet hat mir der Film nicht wirklich gut gefallen.
Daher gibt es von mir auch nur 4 von 10 Punkten.

In Deutschland ist der Verkaufsstart für den 3. April 2009 geplant.
Im Ausland ist die DVD schon seit Längerem erhältlich – und zudem recht günstig.

Sideways – ein ziemlich überschätzter Film

Auf besondere Empfehlung und aufgrund fast ausschließlich überragend guter Kritiken und Leserwertungen habe ich vorgestern mal den Film Sideways geschaut.

sideways-dvd-cover

Nach dem Film war ich ziemlich ernüchtert – obwohl es ja zu einem großen Teil im Film um Wein geht 😉

Ich persönlich würde den Film eher in die Kategorie seichte, mittelprächtige Abendunterhaltung einstufen.

Also eher einer dieser Filme, die Sonntags früh um 1 uhr im ZDF laufen.

Ich fand ihn weder besonders spannend, noch mitreißend, noch sonderlich komisch oder tragisch, noch wahrhaft authentisch.

Aber vielleicht fehlt mir auch einfach der Sinn und der Verstand für diese (hochintellektuelle ?) Tragikomödie.

Die Schauspieler waren durchaus nicht schlecht, auch die Kameraführung oder die Wahl der Schauplätze waren in Ordnung.

Aber das war es dann auch. Die Geschichte ist schnell erzählt und nicht wirklich nachfühlbar.

Es wirkte alles etwas zu steif.

Für eine Komödie waren eindeutig zu wenige komische Momente vorhanden – oder sie waren zu subtil für mich. Das kann gut sein.

Alles in allem gebe ich dem Film 5 von 10 Punkten. Eine durschnittliche Note für eine, meiner Meinung nach, durchschnittliche Tragikomödie.

Warum ich Kino nicht ausstehen kann …

Ich bin ein recht großer Filmliebhaber. Ohnehin bin ich mehr audiovisuell veranlagt, als alles andere. Mit einem „guten Buch“ kann man mich nicht wirklich locken.

Aber dennoch kann ich Kinos nicht ausstehen. Nun warum ist das so ? Da fallen mir eine Menge Gründe ein …

Mal aufzählen, was ich alles schon einmal hatte und was mir noch einfällt:

  • es kostet eine Stange Geld – ewiges Anstehen an der Kasse
  • feste Startzeiten
  • die Sitze sind meistens eng und ungemütlich, die Beinfreiheit ist beschränkt
  • ständig rennen irgendwelche Leute rein und raus
  • brechend volle erste Aufführungen
  • nerviges Handyklingeln
  • Leute, mit einer Bierfahne nebenan – wahlweise ersetzbar durch andere Spirituosen
  • seltsame Kreaturen, die einem gaaaaanz dicht auf die Pelle rücken
  • Personen die hartnäckig – und zu Unrecht – behaupten, man säße auf ihrem Stuhl
  • Gestalten, die sich tonnenweise fettiges Kartoffel- oder Maisgebäck mit „duftender“ Soße reinschaufeln – laut schmatzend natürlich
  • Labertaschen, die partout das Maul nicht halten können
  • Scherzkekse, die den Film offenbar schon kennen und die einem unbedingt die nächste Szene erklären müssen
  • Kinder und Jugendliche, die sich nicht zu benehmen wissen und nur Unfug im Kopf haben (mit Essen werfen, labern, Spuckkugeln (gerne an die Decke) verschießen, irgendwas anderes machen, außer den Film gucken)
  • Leute, die an den unpassendsten Stellen laut los lachen
  • 95% der Besucher rennen mitten im Abspann raus (ein Sakrileg !)
  • das Putzteam, dass unten beharrlich wartet und labert, bis man endlich raus ist

Wenn ich weiter drüber nachdenke, fallen mir bestimmt noch 2-3 Punkte ein 😉

Unterm Strich ist das alles nix für mich.

Ich möchte in Ruhe den Film genießen, ohne jedwede Ablenkung !

Ich muss währenddessen nicht labern oder was essen oder sonst irgendwas. Und ich möchte auch in Ruhe den Abspann genießen – der gehört schließlich zum Film dazu ! Daher war ich schon seit ewigen Zeiten nicht mehr im Kino.

Filme schaue ich immer zuhause, in meinem eigenen, kleinen Heimkino. Die Bildgröße und der Ton sind zwar nicht so imposant, wie im Kino. Dafür habe ich aber meine Ruhe und bin nicht an feste Zeiten gebunden 🙂

Ich warte einfach, bis der entsprechende Film auf DVD raus ist. Diverse Filme habe ich auch recht zeitnah nach der DVD-Veröffentlichung bei eBay für 3€ oder weniger bekommen.

Wozu also soll ich mir da das Kino antun ?