Oliven von Dittmann im wiederverschließbaren Beutel

Eigentlich bin ich ein großer Freund von Oliven. Ich esse sie gerne mal nebenher zu allem möglichen. Im Salat, auf der Pizza, als Snack, als Beilage. Aber leider sind die Zutatenlisten mancher Olivenprodukte länger, als mir lieb ist.

Die wenigen veganen Oliven, von denen ich auch sicher weiß, dass sie vegan sind, gibt es hier in der Umgebung mit wenigen Ausnahmen nicht.

Daher habe ich mal – weil es diese hier im Rewe um die Ecke gibt – die Firma Dittmann angeschrieben, ob denn die im Markt erhältlichen Oliven, welche mir vorschweben, auch vegan sind.

Deren Support ist überaus schnell (etwa 3 Stunden für die Antwort), wenn auch ein wenig wortkarg. Laut der Aussage der netten Dame, sollen die beiden Objekte meiner Begierde tatsächlich in Ordnung sein.

Beide Beutel zum Preis von überaus günstigen (da hätte ich schon stutzig werden müssen!) 1,09€ pro 125g Oliven direkt mitgenommen und ausprobiert.

Nebenbei betrachtet: wer diese wiederverschließbaren Beutel entwickelt hat, sollte besser sein Reissbrett in die Luft jagen.

Die Einrisslasche funktioniert einigermaßen. Aber sobald man den Verschluss nutzt, bekommt man den Inhalt kaum noch wieder heraus, weil es keinen Angriffspunkt gibt, die Verschlusslasche wieder öffnen zu können.

Aber was soll’s. Die Oliven futtere ich ohnehin direkt weg😉 Einfach Schere nehmen und aufschneiden – fertig.

Nun zu den eigentlichen Protagonisten: den Oliven.

Schmeckten die grünen Oliven noch so lala, so sind die schwarzen für meine Begriffe ungenießbar gewesen. Diese hatten einen Geschmack an sich, den ich im besten Falle mit „süßlich gammelig“ umschreiben kann.

Der Geruch der schwarzen Oliven (mit Stein) war schon abschreckend, wird vom schlechten Geschmack aber noch deutlich unterboten.

Bei den grünen Oliven fiel mir auf, dass einige weiße Stückchen in der Salzlake herum schwammen. Diese erinnerten mich an kleine Kunststofffetzen. Diese habe ich natürlich mit ausgegossen. Ob das Verunreinigungen, Teile der Oliven oder nicht gelöste Teile der Milchsäure sind, kann ich nicht sagen.

Die Milchsäure, welche auf beiden Zutatenlisten prankte, soll laut Hersteller vegan sein.

Soweit mir bekannt, ist Milchsäure häufig vegan. Aber man weiß es eben nicht exakt. Bei Lebensmitteln traue ich vielen vieles zu.

Nachdem beide Olivenprodukte keine Offenbarung waren, bleibt mir nur weiter zu suchen.

Es gäbe natürlich den Ausweg der Bio Oliven in Sonnenblumenöl (ebenfalls im Rewe erhältlich). Was ich aber ständig mit soviel Öl machen soll, weiß ich nicht. Zudem sind die mit 3,09€ auch nicht sonderlich preisgünstig.

Eine andere Alternative sind die Oliven mit Paprikapaste im Lidl. Dazu kann ich jedoch nur sagen, dass ich den Laden nur betrete, wenn ich durch zwingende Äußere Umstände dazu genötigt werde. 30 Grad Frost oder eine vorgehaltene Waffe zum Beispiel.

Fortsetzung folgt … ganz sicher …