Estrich und Teppichkleberreste – der Teppichstripper versagt elendig

Ich bin gerade damit beschäftigt in eine neue Wohnung umzuziehen. Am Wochenende hieß es erstmal die neue einigermaßen herzurichten.

Ein paar Dübellöcher vom Vormieter habe ich schon zugespachtelt, den alten Teppich habe ich auch entfernt.

Darunter kam dann eine heterogene Schicht aus Teppichkleberresten zum Vorschein, stellenweise lugte dabei schon der Estrich hervor.

Dazwischen scheint es eine Art Teerpappe zu geben.

Im Netz kursiert der Tipp Teppichreste mit einem Teppichstripper zu entfernen. Das mag auch durchaus was bringen. Jedoch nicht im vorliegenden Fall. Diese zähe, undefinierbare Substanz unter dem Kleberest und oberhalb des Estrichs, bekomme ich partout nicht weg – auch mit dem Teppichstripper nicht.

Mit Spachtel und Hammer bekam ich es tatsächlich besser weg.

Aber auch hier nur unwesentlich besser. Waren es mit dem Teppichstripper ein paar Quadratmillimeter, so waren es mit manueller Gewalt Quadratzentimeter.

Nach einer Stunde mit dem Teppichstripper hatte ich nicht mal einen m² Fläche „gesäubert“. In dem Tempo hätte ich da eine Woche am Stück fummeln müssen.😦

Trotz Gehörschutz ist das Teil wirklich mehr als laut – und trotz Handschuhen hatte ich in kürzester Zeit mehrere Blasen.

Und die Krönung: es brachte nix!

Irgendwann habe ich das dann aufgegeben. Die Tage wird sich das ein Fachmann angucken, der sich wohl die Mühe der Entfernung nicht machen, sondern die Fläche einfach versiegeln wird.

Kostet zwar wieder eine Stange Geld, aber dafür spare ich Zeit und Nerven.😉

Ich hätte so einfach die Schnauze voll gehabt und die bestellte Trittschalldämmung (Holzdämmfaserplatten mit 5mm) drüber gepackt. Das hätte die 1-2 mm Unenebenheit bestimmt ausgebügelt.

Aber ob aus dem undefinierbaren Zeug nicht doch irgendwas ausdünstet …

Da lass ich lieber den Fachmann die Fläche versiegeln.