Eben war der Heizungsbauer da …

Ich hatte mal den Heizungsbauer meines Vertrauens kommen lassen.

Er soll mal unsere Heizungs-/Umwälzpumpe austauschen.

Das Schätzchen hat jetzt 24 Jahre auf dem Buckel.

Sie tut es zwar noch, läuft aber ständig und verbrät eine Menge Strom.

Bei 86 Watt und (laut Heizungsbauer) etwa 6000 Stunden Laufzeit pro Jahr, wären das stolze 120€ im Jahr.

Da amortisiert sich ein Austausch relativ schnell.

Wenn mal alles einrechnet wird der Austausch etwa 400-500€ kosten.

Die neue Pumpe wird wahrscheinlich nur etwa 10-15% der Energie benötigen.

Das rechnet sich dann recht schnell in 4-5 Jahren kann man in meinem Falle mit der Amortisierung rechnen.

Bei kleineren Umwälzpumpen mit weniger Leistung und weniger Umbauaufwand kann sich das schon nach 1-2 Jahren rechnen.

Schade, dass die KfW den Austausch von Heizungspumpen nicht mehr fördert.

Über kurz oder lang muss dann auch ein neuer Brennwertkessel her. Der hat jetzt auch 24 Jahre seinen Dienst geleistet.

Da wird es langsam Zeit Lebewohl zu sagen.

Blockheizkraftwerke, Holzpelletöfen oder Wärmepumpen kommen allesamt nicht in Frage.

Blockheizkraftwerke benötigen relativ gleichmäßige Wärmeabnahme und auch am Besten konstanten Eigenstromverbrauch. Einspeisen ins Öffentliche Netz bringt nicht so viel. Pelletöfen sind groß und sperrig, brauchen einen großen Vorrat an Pellets – und die Pelletpreise sind nicht konstant.

Und Wärmepumpen bringen höchstens was bei kleinen Niedrigenergiehäusern.

Ansonsten zahlt man sich dumm und dusselig, weil die extrem viel Strom brauchen.

Das wird dann wieder ein Stolzes Sümmchen für den Um- und Einbau eines neuen Brennwertkessels werden.

Wo wir das wieder hernehmen sollen …

2 thoughts on “Eben war der Heizungsbauer da …

  1. Ja, das dachte ich mir auch.
    Habe die angeschrieben und Interesse bekundet.
    Daraufhin kam dann eine Antwort die sinngemäß lautete „tut uns Leid, aber in Ihrer Region machen wir gerade nix – vielleicht irgendwann mal – wir melden uns dann“.
    Für sowenig benötigte Leistung allein für uns ein BHKW betreiben, bringt ökonomisch betrachtet wenig.
    Bei größerer und vor allem möglichst konstanter Wärmeabnahme und am besten auch „Eigenverbrauch“ des Stroms, könnte sich das rechnen.

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