Ich hab mich mal umgeschaut – Vorratshaltung Teil 2

Ich biete gerade auf einen 1000 Liter (Trink-)Wassertank.

Damit sollte man im Notfall einige Tage oder gar Wochen überbrücken können.

Problem ist natürlich bei einem Wasservorrat, noch dazu einem solch großen, dass ich diesen nicht ständig verbrauche und neu befülle.

Es soll ja als Reserve dienen, in einem kleinen, dunklen, kühlen und trocknen Abstellraum.

In einem solchen Tank bilden sich zwangsläufig Algen und Keime.

Nach kurzer Zeit wäre das Wasser nicht mehr genießbar.

Daher suche ich gerade nach einem einfachen, aber effizienten Wasserfiltrierungssystem.

Dabei scheint es auch wieder je Menge unseriöse Anbieter und Gerätschaften zu geben.

Da wird mit Energetisierung und mit völliger Ausfilterung von so ziemlich allem geworben.

Es wird in Campingforen häufig zu kleinen Kanistern von nicht mehr als 20 Litern geraten. Aber davon bräuchte es ja dutzende. Das kostet mehr und ist letztlich genauso problembehaftet.

 

Man könnte natürlich das Wasser aufkochen, aber dabei gehen teile des Wassers und Energie verloren.

Daher suche ich nach einer wirklich einfachen, stromlosen Möglichkeit der Wasseraufbereitung.

Am besten wäre ein Filtersystem, bei dem ich per Muskelschmalz Druck aufbauen kann oder wo schon der Höhenunterschied reicht, um das Wasser durch einen oder mehrere Filter zu drücken.

Erstaunlicherweise scheint es auch im Campingbereich soetwas kaum zu geben.

Zumindest habe ich noch nichts gefunden, was der Rede wert und obendrein bezahlbar wäre.

 

Einfach im Vorgarten einen Brunnen bohren ist aber auch keine Lösung. Die wasserführenden Schichten wären vorhanden … aber:

1.) kostet eine Brunnenbohrung unglaublich viel Geld 2.) ist einen solche Brunnenbohrung bei uns daheim garnicht erlaubt.

Und für mehrere Tausend Euro eine Zisterne bauen und eine dicke Filteranlage einbauen ist einfach nicht drin – und auch irgendwie völliger Overkill.

 

Auf der Nahrungsmittelfront sieht es besser aus.

Da bin ich auf Weithalstonnen gestoßen. Anscheinend im Outdoorbereich sehr beliebt, weil sie lebensmitteltechnisch recht unbedenklich sind und wirklich dicht halten.

Ganz günstig ist der Spass nicht.

So kosten schon kleine ~4  Liter Container >10€.

Und davon werde ich ja mehr als einen brauchen.😉

Es ist die Frage, ob es sinnvoll ist, Lebensmittel in der Originalverpackung zu lagern.

Schließlich geben viele dieser Verpackungen, selbst Pappkartons, Schadstoffe an die innen liegenden Lebensmittel ab.

 

Demnächst werde ich mich um einen Kaminofen bemühen und mich da näher informieren.

 

Wenn ihr Tipps diesbezüglich habt: ich bin ganz Ohr🙂

One thought on “Ich hab mich mal umgeschaut – Vorratshaltung Teil 2

  1. Jaja, man wird mich nicht los😀
    Spaß bei Seite, hab nen kleinen Tipp zu deinem Filter Problem. Ziemlich wartungsfrei und mit ner kleinen Pumpe (per Hand oder mit Strom sei dabei dir überlassen) auch recht komfortabel zu bedienen. Das ganze erfordert aber etwas Bastelarbeit.
    Du brauchst einen Weiteren Tank, bei der Wassermenge reicht ein kleiner mit rund 200 Litern Volumen völlig aus,(größer schadet aber nie, vielleicht kennst Du ja jemanden mit nem alten 200-500liter Aquarium,das system lässt sich aber leider nicht beliebig verkleinern wie du gleich feststellen wirst), mehrere Glasplatten, einen (guten) Glas Schneider, reichlich Kies in unterschiedlichen aber allesamt kleinen Körnungen und etwas Aktivkohle (gibts in vielen Baumärkten und Aquarien Läden). Dann schneidest du deine Glasplatten so zurecht das sie in deinen Tank passen und auf jedem ende eine Öffnung für einen(recht dicken) Schlauch. Von unten nach oben kommt dann immer eine Schicht Granulat, glas (mit Schlauch) und wieder Granulat und so weiter, unten die aktiv Kohle, oben das gröbste Kies zeuch und fertig. Theoretisch kannst du auch eine Säulenkonstruktion bauen bei der du die Glasschichten weglassen kannst, allerdings ist es nicht so einfach soetwas zu finden. Der wichtigste Punkt ist dabei aber immer das das Wasser einen möglichst weiten weg durch die Granulat schichten zurück legen muss um eine Optimale Filterwirkung zu erreichen(bevor ichs vergesse, der Kies wird selbstverständlich sorgfältig gewaschen und gebacken bevor er verwendet wird!! Sonst kannst du dir den Aufwand auch sparen). Diese Methode ist im Aquaristik Bereich recht verbreitet, funktioniert gegen alle Schwebstoffe (Algen zum Beispiel) und viele größere mikro- Organismen. Absolut steril bekommst du das Wasser damit natürlich nicht, da du aber damit das Wasser schon sauber hast sollte ein kleines Desinfektionssystem ausreichend sein das dann ebenfalls kaum noch gewartet werden muss denn es hat ja fast nichts mehr zu tun. Habe so ein system schon 2 mal für 5000 liter aquarien gebaut, granualtwechsel ist dabei nach ca 3 jahren angesagt gewesen, bis ca 2 jahre kam das wasser absolut klar und sogar nahezu geruchlos heraus. Wie gesagt, ist nur zur entfernung von schwebstoffen und gößeren Organismen, keine desinfektion, aber es ist auch warumgsarm, billig und umweltfreundlicher gehts auch kaum. Solltest du Infos zum Bau einer Pumpe suchen, google mal nach hubkolbenpumpe selber bauen oder so ähnlich, meine da mal was gelesen zu haben, findet sich bestimmt was, sonst tuts in der regel auch jede Teichpumpe die man vorher zerlegt und gesäubert hat.
    Naja, hoffe das hilft, wenn ja, viel spaß beim basteln.
    Übrigens helfen Brunnenborungen auch nicht immer denn an vielen standorten in dtl ist das grundwasser stark metallhaltig(mangam und eisen in der regel). Das ist nicht giftig, schmeckt aber bescheiden und taugt weder zum sauber werden noch zum wäsche waschen, heist, selbst da bräuchtest du ein filter system und sowas wird dann richtig richtig teuer denn das muss dann ein Profesionelles sein.

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