Was braucht man, wenn die Wirtschaft zusammenbricht?

Was braucht man, wenn die Wirtschaft zusammenbricht?

Die Frage klingt für viele jetzt bescheuert – das ist mir klar.
Das klingt wieder nach einer dubiosen Untergangsprophezeiung oder nach einer dieser unsäglichen Verschwörungstheorien.
Dummerweise ist es aber – zumindest in diesem Falle – nicht so.
Aber wir können das ja mal spaßeshalber durchspielen.

Dieses (Welt-)Wirtschaftssystem basiert ja auf ständigem Wachstum, auf Zinsnahme, Kreditvergabe aus dem Nichts und auf kaum real existierendem Gegenwert des Geldes.
Es sollte für jeden noch so beschränkt denkenden Menschen ersichtlich sein, dass es so etwas wie unendliches Wachstum nicht geben kann.
Zudem wird durch Zins und Zinseszins ein Schuldenberg mit stetigem Wachstum generiert. Schulden sind also das einzige, was ständig wachsen kann – aber auch nicht unbegrenzt.
Letztlich genau wie der Turmbau zu Babel. Man kann eben nicht unendlich hoch hinaus. Irgendwann bricht er zusammen. Da reicht schon eine kleine Böe – und das war’s.
Da die meisten Volkswirtschaften miteinander vernetzt sind, jeder bei jedem investiert oder Schulden gemacht hat, ist auch jeder dran, wenn es zum Kollaps kommt.
Getreu dem Motto „wer hoch steigt, wird tief fallen“, wird es die wirtschafts- und finanzstarken Volkswirtschaften am härtesten treffen.
Kleinere, vermeintlich weniger entwickelte Länder werden ganz klar die Implosion am eigene Leib zu spüren bekommen.
Dennoch könnten vor allem ärmere Länder, welche im Agrarsektor und der Subsistenzwirtschaft gut aufgestellt sind, einige Vorteile haben.
Und das schöne ist: selbst wenn das Finanzsystem stabil bleibt, bricht die Wirtschaft trotzdem (eher früher als später) zusammen – einfach aufgrund des Erdölmangels.
Die Welt ist abhängig vom Öl und könnte heute – mit diesem System – keine Woche ohne überleben. Vielfach nicht mal einen Tag.
Man kann also letztlich machen was man will, der Zusammenbruch kommt.
Aus den vergangenen Krisen oder gar Zusammenbrüchen (und davon hat es einige gegeben) wissen wir, dass ein Kollaps alle Teile der Wirtschaft trifft. Nichts funktioniert mehr, viele werden verarmen oder gar (ver-)hungern.
Dass er kommt, ist systemimmanent und unausweichlich – nur das wann unterliegt uns zu einem gewissen Grad der Kontrolle.

Wichtig vor allem Vertrauen in die Finanzsysteme und vor allem das Geld. Ein Grund übrigens, warum keine politische Partei diesbezüglich etwas anderes ausstrahlen wird, als Zuversicht und Vertrauen.
Geld und Kredit basieren fast ausschließlich auf Vertrauen. Diese Fiatwährung, also Münzen und Papierscheine, die ansich keinen Wert darstellen, sondern nur symbolisch für einen Gegenwert stehen, ist in den allermeisten Volkswirtschaften kaum noch durch real existente Gegenwerte abgesichert.
Vor allem Gold ist hier zu nennen. Die meisten Notenbanken haben ihre Goldreserven massiv reduziert – teilweise schon vor Jahrzehnten.
Wenn also bspw. das Vertrauen der Bürger in das Papiergeld sinkt und alle oder auch nur viele Menschen gleichzeitig bei vielen Banken ihr im Grunde völlig wertloses Geld gegen noch ansatzweise wertvolles Notenbank-Geld austauschen wollen, dann ist instantan das gesamte Finanzsystem am Ende.
Wenn nur bei einer Bank das Vertrauen sinkt oder sie insolvent wird, können andere Banken via Einlagensicherungsfonds aushelfen.
Bei mehreren Banken jedoch war’s das.
Interessantes Detail bei dem Geld ist ja, dass dieses nicht 1:1 vorliegt.
Sondern jeder Euro, den ich als Kunde auf mein Bankkonto einzahle, berechtigt die Bank ein vielfaches davon wieder zu verleihen. Je nach Staat andere Vielfache (meist zwischen 5 und 10).
All das in der Annahme/Hoffnung, dass eben nie alle gleichzeitig ihr Geld haben wollen – Stichwort Sturm auf Banken.
Mit gesundem Menschenverstand kann man ein solches System nur als wahnwitzig bezeichnen. Unter Wirtschaftswissenschaftlern aber völlig normaler Wahnsinn.
Hinzu kommt noch, dass eine Bank quasi in beliebiger Höhe Geld selbst „herstellen“ kann.
Auch hier ohne jeden Gegenwert.
Alles in allem ein gigantisches Kartenhaus, dass durch beinahe nichts real gedeckt ist.

Der Kollaps selbst kann sich auch in verschiedenen Formen äußeren, welche es auch alle schon gegeben hat.
Entweder ein Staat oder eine Region ist mit einem Schlag zahlungsunfähig – dann ist sofort Ende. Ein Staatsbankrott also.
Zweite Möglichkeit: Hyperinflation. Das Geld verliert zusehends an Wert. Letztlich nur ein in die Länge gezogener Staatsbankrott.
Oder drittens: Krieg. Nichts geht mehr – jetzt ist eh alles wurscht. Man sucht sein Heil oder einen schuldigen im Ausland oder versucht damit nochmal die Wirtschaft anzukurbeln. Auch in diesem vermeintlich fortschrittlichen Zeiten nicht ausgeschlossen.
Soviel zu den wesentlichen Grundlagen – natürlich stark vereinfacht und fachlich durchaus ungenau.

Dem geneigten Leser (also derjenige, der nicht schon weitergeklickt hat) mag auffallen, dass ich hier vieles miteinander Vermenge: Staatsbankrott, Weltfinanzsystem, Weltwirtschaft, Erdölmangel oder sonstiger Ressourcenmangel. Letztlich greift aber vieles ineinander oder die Auswirkungen sind sehr ähnlich.
Zu diesem Themenkomplex gibt es aber auch genügend Infomaterial … das muss ich jetzt nicht noch weiter vertiefen.

Wenn der Kollaps also unausweichlich ist, stellt sich die Frage: was brauche ich, wenn der Kollaps kommt?
Die hier aufgelisteten Dinge spiegeln zum Teil den worst case wieder – also der Fall, dass alles völlig zusammenbricht und über lange Zeit gar nichts mehr geht.
Ob dies jetzt wirklich realistisch ist, ist schwer zu beurteilen.
In keinem Falle jedoch kann es schaden elementare Dinge zu besitzen, Zusammenhänge zu verstehen und möglichst autark leben zu können.
Wenn das Finanzsystem und unmittelbar im Anschluss das Wirtschaftssystem implodiert (oder in Folge des Erdölmangels), dann funktioniert auch die meiste Infrastruktur nicht.
Strom, Wasser, Gas, Telekommunikation, Verkehr, – all das funktioniert entweder sofort oder wenig später nicht mehr oder stark eingeschränkt.
Im Supermarkt um die Ecke werden die Regale binnen kürzester Zeit leer sein.
Nachschub gibt es nicht.
Dann heißt es also die (hoffentlich kurze) Übergangszeit bis zu einem neuen – diesmal hoffentlich stabilen und nicht mit Selbstzerstörungsmodus ausgestattetem – Währungs- und Wirtschaftssystem zu überbrücken.
Das kann Wochen, Monate oder gar Jahre dauern.
Selbst in jüngster Zeit krisengebeutelte Volkswirtschaften, wie bspw. Argentinien, haben Jahre gebraucht um wieder über den Berg zu kommen. Die Auswirkungen sind dort heute noch erkennbar. Im Vergleich zu einem weltweiten Systemzusammenbruch, wäre das ja Kindergeburtstag gewesen.
Einen Sack Reis kaufen und hoffen damit sei es getan, wird also vermutlich nicht ausreichen.
Man muss für längere Übergange planen. Wie gesagt: worst case!

Dann machen wir mal eine Liste, mit Dingen, die man zum Überleben benötigt.
Fangen wir mit ganz elementaren Dingen an.

  • ein Dach über dem Kopf

Dieses sollte möglichst nicht zu groß und gut isoliert und nicht völlig baufällig sein.
Evtl. wird man sein Heim mit Anderen teilen müssen. Es gilt in jedem Falle zusammenzuarbeiten und Energie und Ressourcen zu sparen.

  • eine Wasserspeicherungs- und Wasseraufbereitungsmöglichkeit

Wenn man nicht gerade einen Süßwassersee oder einen Fluss in der Nähe hat, braucht man ständig Zugang zu sauberem Trinkwasser.
Nötig wären also Zisternen, große Regenwasserreservoirs, Regentonnen – oder Brunnen und Grundwasserpumpen. Zudem irgendeine Art von mindestens rudimentärer Abwasserklärung. Einfach aus dem Fenster koten ist nicht zielführend, wie wir aus der Geschichte gelernt haben.
Für die Aufbereitung muss das Wasser entweder mehrfach gefiltert oder chemisch und/oder thermisch behandelt werden.

  • eine Stromgewinnungsmöglichkeit

Optimal wäre natürlich eine dezentrale Versorgung mit Strom durch Photovoltaikanlagen oder kleine Wind- oder Wasserkraftanlagen. Vielleicht auch kleinere Biogasanlagen, die man mit Abfällen betreiben kann.
Dann hat man zwar nicht ununterbrochen Strom, aber besser, als nix.
Man müsste sich zunächst auch nur auf den Betrieb von Kühltruhen, Kühlschränken, etc. beschränken. Dann sind natürlich auch Dinge wie Beleuchtung oder Telekommunikation von Belang.

  • eine einfache Heiz- und Kochmöglichkeit

Optimal wäre natürlich ein Kachelofen mit Herdplatten oben drauf, welchen man mit Holzscheiten oder anderen brennbaren und ungiftigen Substanzen befeuern kann.
Hier greift auch die gute Isolation und die geringe Raumgröße – sonst muss man schlicht viel zu viel heizen.
Warmwasserbereitung zum Duschen bspw. ist zunächst sekundär.

  • Lebensmittelbevorratung

Man benötigt einen dunklen, kühlen und nicht zu feuchten Raum, in dem man Lebensmittel lange lagern kann, ohne dass diese verderben.
Eine Kühltruhe wäre nicht schlecht, ist jedoch relativ unsicher, falls mal über längere Zeit kein Strom vorhanden ist.
Da müssen dann altmodische Haltbarmachungsmethoden wieder her. Also das gute alte Einwecken in Einmachgläser oder das Pökeln oder Räuchern von Fleisch, etc.
Zudem kann man dicht schließende Gläser gebrauchen.
Grundlegende Nährstoffe benötigt man immer.
Salz (!), Mehl, Getreide, eingemachtes Obst und Gemüse, Fleisch, …
Einen vernünftigen Grundvorrat kann man auch heute schon gut gebrauchen.
Dieser Vorrat kann natürlich nicht mehr als einige Wochen, vielleicht ein paar Monate überbrücken.
Wenn es mit dem Übergang noch länger dauert, als gedacht, benötigt man:

  • fruchtbares Ackerland und autarke Lebensmittelversorgung

Hierbei benötigt man eine relativ große Fläche pro Person.
Die tolle Mechanisierung und Rationalisierung der Landwirtschaft bringt einem ohne Kunstdünger, Pestizide, Turbosaatgut aus Übersee und Landmaschinen nichts. All das benötigt Erdöl und das gibts dann so oder so nicht mehr.
Die Landmaschinen kann man getrost stehen lassen. Selbst mit Pflanzenöl laufende Traktoren benötigen zuviel Energieäquivalent, welches man auch erstmal herstellen muss.
Da wird es also wieder auf Hacke, Spaten, Rechen und Muskelschmalz hinaus laufen.
Hier ist auch – es tut mir weh das sagen zu müssen – eine kleine Viehhaltung sinnvoll.
Jedoch nicht zuviel, sonst futtern die Tiere unser Futter weg.
Zum einen kann das Vieh Nährstoffe aus für uns ungenießbaren Pflanzen ziehen; auch wenig fruchtbare Böden können dann noch zumindest etwas Ertrag abwerfen.
Zum anderen gibt es hier und da noch robuste alte Rassen von Pferden und Ochsen, welche einen rudimentären Ackerbau ermöglichten. Zumeist gibt es aber nurnoch hochgezüchtete Rassen, welche sehr anfällig sind und ständig gleichbleibende Bedingungen in ihrem viel zu kurzen Leben brauchen.
Ein weiteres großes Gebiet betrifft das Saatgut.
Wie alles andere bräche eine Versorgung mit Saatgut zusammen.
Zudem hat man dann ein ganz gravierendes Problem.
Große Teile des heutigen Saatgutes sind nicht mehr in der F2 Tochter-Generation vermehrungsfähig/fruchtbar.
Das bedeutet man kann damit zwar aussähen und die Pflanzen ernten, jedoch sind diese Pflanzen unfruchtbar und erzeugen eben keine fruchtbaren Samen mehr.
Man benötigt also vermehrungsfähiges (Zucht-)Saatgut.
Dieses muss speziell gelagert werden, sonst verdirbt es zu schnell. Ohnehin sind viele Samen unserer heutigen Kulturpflanzen nicht lange haltbar. Nach einigen Jahren sinkt die Zahl der fruchtbaren Samen rapide ab.
Große Mengen auf einmal horten kommt daher kaum in Frage. Selbst wenn man spezielle Vakuumbehälter nutzt oder mit Stickstoff oder anderen Gasen gefüllte Saatgutfässer nutzt, ist irgendwann die Keimrate zu schlecht.
Die Landbevölkerung hat – genau wie in allen voran gegangenen Krisen und nach allen Kriegen – hier deutliche Vorteile.
In einem 3-Zimmer-Appartment im 15. Stock einens Hochhauses in Berlin lässt sich einfach zuwenig Nahrung anbauen😉

  • Wissen um elementare Zusammenhänge und Bücher

In einer fast komplett fremdversorgten Welt haben die meisten Menschen deutlich weniger notwendige Kenntnisse über die Umwelt und einfache Zusammenhänge.
Bereits so elementare Dinge, wie ein Feld vernünftig einzusäen, dürften vor allem jüngere Menschen kaum noch beherrschen.
Hier hat die ältere Bevölkerung den Vorteil, dass sie diese Dinge wissen und größtenteils selbst angewendet haben.
Aber auch Dinge wie Seifenherstellung, Herstellung und Reparatur von Werkzeugen, Herstellung von Kleidung oder auch nur Zubereitung von Lebensmitteln, etc. beherrscht längst nicht mehr jeder.
Das klingt jetzt bescheuert, aber wann hat z. B. das letzte Mal jemand von uns einen Pullover selbst gehäkelt?
Wenn man dieses grundlegende Wissen nicht beherrscht und niemanden kennt, der dies beherrscht und für einen selbst mit erledigen kann, dann sind Bücher sinnvoll.
Ohnehin sind Bücher das einzig wirklich nutzbare Informationsspeichermedium.
Auf das Internet würde ich in solchen Zeiten nicht setzen.
Jetzt wird es noch weiter worst case:

  • Sicherheit, Zusammenschluss und Schutz vor Dieben

Wie immer gibt es in der Bevölkerung diejenigen, die sich vorbereitet haben oder das nötige Wissen besitzen oder andere wichtige Fähigkeiten.
Und dann gibt es diejenigen, welche nicht vorgesorgt haben und nun nicht wissen, was zu tun ist.
Einige davon könnten versuchen mit Gewalt und Diebstahl zu überleben.
Daher wäre eine gewisse Absicherung oder ein Zusammenschluss zu kleinen Gemeinschaften nicht verkehrt.
Das kann notfalls bis zur Verteidigung der Lebensmittel mit Handfeuerwaffen gehen.
Aber wie gesagt: worst case!

Eine Währung wird es in der Übergangszeit wohl nicht geben – erst recht keine stabile. Man benötigt stabile Werte. Entweder Edelmetalle und Wertgegenstände, nützliche Fähigkeiten, die man anderen zur Verfügung stellt oder der gute alte Warentauschhandel.

Also so etwas wie „tausche Kronleuchter gegen Mettwurst“ oder „tausche 2 Kilo Zwiebeln gegen 1 Kilo Kartoffeln“ oder „ich helfe ihnen beim bewirtschaften des Feldes und bekomme was zu essen“. Auch das hat man bei jedem Zusammenbruch gesehen. Auch in Deutschland nach dem 1. und 2. Weltkrieg. Menschen aus den Großstädten pilgerten für Nahrungsmittel aufs Land oder blieben gleich da.

Ich hatte es bereits erwähnt: dies alles klingt nach Untergangsrhetorik und Panikmache.
Mag durchaus sein.
Aber was soll es? Selbst wenn es nicht zum Zusammenbruch kommt oder nur zu einer kurzen, milden Übergangszeit, es schadet in keinem Falle etwas eigenständiger zu sein.
Eine autarke Stromversorgung, ein kleiner Wasservorrat, eine gut gefüllte Speisekammer, ein paar passende Bücher, ein kleiner Ofen, ein paar (Garten-)Werkzeuge, praktische Kleidung, … all das kann man ja auch heute gut gebrauchen. Eine gewisse Vorsorge und Vorratshaltung für den Ernstfall wäre also kein rausgeworfenen Geld.

Zum Schluss noch eines: sagt nicht, ich hätte nichts gesagt!😉

9 thoughts on “Was braucht man, wenn die Wirtschaft zusammenbricht?

  1. Pingback: Konsumpf » Fit für den Weltuntergang

  2. Ich gebe Dir recht sowas ist wirklich nicht unmöglich.
    Kluge Menschen sollten Deinen Rat ernst nehmen .

  3. Ich jage einfach Hunde, Katzen und andere Tiere. Wohne neben einem Wald und habe einen Ofen sowie einen Teich, in dem ich Stichlinge halten kann. Fotovoltaik und Solar sind in Planung.

    Nun komm schon, schnödes Armageddon…

  4. Ist ja alles ganz gut und nett aber mir kommt das schon sehr romantisch verklärt vor. Selbst wenn die Staaten zusammenbrechen werden die Firmen Mittel und wege finden ihre Vormachtstellung zu halten. Und wenn die Leute kaum was zu essen haben werden sie das wenige auch nciht für Gold weggeben…

  5. ja tolle wurst,und was mach ich?!?
    Sind ja alles tolle Vorschläge,aber all diese Sachen kann ich mir nicht leisten.ich verdien gerade mal 1000 Euro im Monat und besitzte nix.

  6. Ich habe nie behauptet, dass das Pille Palle wäre oder dass ich den Stein der Weisen gefunden hätte.
    Und mal ganz nebenbei: ich verdiene deutlich (!) weniger und kann dennoch hier und da etwas abzwacken.

  7. Der Artikel ist alles andere als dämlich und wird bald Gold wert sein. Der Autor hat vollkommen Recht, jeder Mensch, der seinen eigenen Verstand benutzt, wird früher oder später auf den Entschluss kommen, dass unser Wirtschaftssystem nicht funktionieren KANN. Kurzfristig tat es dies, aber langfristig wird es genau so den Bach runter gehen, wie der Kommunismus Jahre zuvor. Und nicht nur die Wirtschaft, unser ganzer Erdball leidet unter dem Raubbau der Kapitalisten, wir zerstören uns sozusagen selbst, dabei wird uns ein goldener Spiegel vorgehalten, mit den Argumenten: Sieh doch die anderen an, denen geht’s noch schlechter! Wir haben kein Geld, um die Armen zu füttern, aber können es uns leisten, Kriege zu führen, die Menschheit ist eine Krankheit, die sich irgendwann endgültig selbst auslöschen wird, resultierend aus Habgier, Hass und Kurzsichtigkeit.

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