Selbstbedienungskassen bei real

Gestern war ich mit zwei Kollegen im Real um für eine Veranstaltung ein paar Sachen einzukaufen.

Um kostengünstig an Tüten ranzukommen, wurde dann die Selbstbedienungskasse gewählt.

Sinn und Zweck einer solchen Kasse ist ja ganz klar Einsparung von Personalkosten.

Diese Personalkosten machen bei den meisten Firmen den größten Kostenposten aus.

Insofern ist ein Unternehmer natürlich immer bestrebt diese Kosten zu minimieren.

Der Kunde muss die Kasse selbst bedienen.

Das funktioniert leider selten wirklich reibungslos.

Und eine Zeiterspranis kann ich beim besten Willen nicht entdecken.

Letztlich hat der 50€ Einkauf an der SB-Kasse dreimal länger gedauert, als an einer Kasse mit Kassierer/in.

Zwischendrin musste ein Artikel storniert werden aufgrund defekter Verpackung.

Und da das System dahingehend unflexibel ist, muss da nach wie vor ständig jemand dabei stehen.

Für den Unternehmer eine feine Sache – der Kunde hat die *****-Karte.

Es wird ja schon seit geraumer Zeit versucht zunehmend mehr Service-Leistungen vom Kunden selbst erledigen zu lassen – ganz einfach um Personal beim Verkauf, Support, … zu sparen.

So sind dann auch solche SB-Kassen zu erklären. Dem Kunden werden sie aber mit der üblichen PR-Propaganda als tolle Sache verkauft.

Und so erklärt sich dann auch, dass ein Kunde dazu gezwungen wird selbst an Hardware Hand anzulegen und neue Firmware aufzuspielen.

Oder der Kunde darf sich erst durch ellenlange FAQ-Listen durchwühlen, um sein Problem selbst zu lösen.

Und wenn auch das nicht hilft, kassiert man mit einer teuren Support-Hotline nochmal ab.

Wie ich finde äußerst unbefriedigend – für mich als Kunden.

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