Warum bin ich eigentlich bei so vielen (Hilfs-)Organisationen?

Warum bin ich eigentlich bei so vielen (Hilfs-)Organisationen?
Das Frage ich mich auch manchmal.
Gegenwärtig bin ich bei folgenden Organisationen (zahlendes) Mitglied.

  • NaBu
  • Greenpeace
  • BUND
  • Campact
  • Die Grünen
  • Netzwerk Grundeinkommen
  • reset.to
  • WWF

(Nicht unbedingt in dieser Reihenfolge)

Im Jahr sind das so etwa 400-500€ an Geldern, die an Mitgliedsbeiträgen und Spenden rausgehen.

Für mich als Geringverdiener ist das durchaus viel Geld.

Andererseits: bei Lichte betrachtet ist das ja nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Vielfach geht wahrscheinlich die Hälfte meiner Kleinstbeträge direkt für die Verwaltung und den Schriftverkehr drauf. Ich würde auch gerne mehr geben – aber das lässt mein Budget einfach nicht zu.

Nun die Frage: warum mache ich das eigentlich? Zur „Masse“ der Organisationen: Ich kann mich schlicht nicht entscheiden. Irgendwie ist ja alles wichtig. Und welche der Gruppen soll ich nun voll unterstützen?

Letztlich ist vielleicht auch eine gewisse Diversität wichtig. Schließlich kümmern sich alle um verschiedene Aspekte im Bereich Naturschutz und Soziales.

Und warum größtenteils Umwelthilfeorganisationen? Ich vergleiche die Umwelt gerne mit einem Ast, auf dem wir sitzen – und den wir zu 3/4 durchgesägt haben. Ich bin der Meinung, dass wir zunächst das bisschen, was noch da ist, bewahren müssen.

Das könnte man natürlich auch erreichen, indem man die Menschen aufklärt, ihre Situation verbessert und ökologisches Bewusstsein verbreitet. Aber dieser Weg dauert einfach deutlich länger. Bis dahin ist wahrscheinlich nichts mehr da, was man irgendwie retten könnte. Umweltschutz ist einfach etwas, um das man sich erst kümmert, wenn man sonst kaum größere Sorgen hat.

Zum anderen gibt es mir ein gutes Gefühl vielleicht doch ein bisschen mitzuhelfen zu können die Situation zu verbessern. Auch wenn es rein finanziell betrachtet nicht viel bringen mag.
Dann komme ich mir auch ein Stück weit weniger überflüssig vor.
Wenn man durch sein Handeln dazu beitragen kann, dass es anderen ein kleines Stückchen besser geht, ist das durchaus ein erbauliches Gefühl – für mich zumindest.

Viele gehen da einen viel direkteren Weg, indem sie sich vor Ort mit ihrer Arbeitskraft und Kreativität für Dinge einsetzen.
Aber da ich einfach nicht über entsprechendes Fachwissen oder Kreativität verfüge und auch bspw. bei der Jugendarbeit oder was auch immer eher Fehl am Platze wäre, bleibt mir nur die finanzielle Komponente.

Hinzu kommt natürlich, dass ich mir einbilde durch meine vegane (größtenteils Bio-)Ernährung, Verzicht auf eigenes Auto, möglichst wenig ÖPNV und Verzicht auf Flugreisen, etc. auch einen kleinen Beitrag zu leisten.

Auch das ist nicht die Welt – ich weiß – aber doch irgendwie besser, als gar nichts.

One thought on “Warum bin ich eigentlich bei so vielen (Hilfs-)Organisationen?

  1. Das ist doch schon sehr gut für die Umwelt.
    Helfen wird es bestimmt.
    vielleicht Greenpeace-mitmachaktionen?
    Die gibt es unter
    http://www.greenpeace.de/themen/
    An alle Leser dieses Kommentars: HELFT DER UMWELT! SONST ZUERSTÖREN WIR UNSEREN LEBENSRAUM – UND DEN VON VIELEN TIEREN!!!

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