Pornografie – oder: ein nicht ganz alltäglicher Blogeintrag …

Jetzt mal ein etwas anderer Blogeintrag zu einem (in diesem Blog) nicht alltäglichen Thema:


Pornografie



Ansich habe ich nichts gegen pornografische Medien.
Schließlich sind wir alle erwachsen.
Sofern natürlich alles mit rechten Dingen zugeht und nicht irgendwer zu irgendwas gezwungen wird.
Das ist natürlich für den normalen Konsumenten nicht wirklich festzustellen.
Aber sobald ich merke, dass die Protagonisten keinen Spaß daran haben, ist bei mir direkt der Ofen aus.


Nebenbei bemerkt:
Ich hätte auch nichts gegen Prostitution, sofern das freiwillig und ohne jedweden Zwang geschähe. Aber leider ist dem ja nur sehr selten der Fall – Stichworte: Menschenhandel, durch Drogen gefügig machen, Vergewaltigung, Loverboys, usw. Zu einer Prostituierten hingehen würde ich aber trotzdem nicht.
Mal ernsthaft: für Sex bezahlen ist doch Moppelkotze!


Aber zurück zum Thema:
Was mich massiv stört ist der offenkundig stark zunehmende Anteil an Gewalt in solchen Filmen.
Das hat in den letzten Jahren wirklich drastisch zugenommen.
Würgen, Schlagen, Spucken, Kratzen, Gagging, and so on.
Dazu kann ich nur sagen: ich finde den Trend fürchterlich – und ich kann dem gar nichts abgewinnen.
Und ich rede hier noch nichtmal von Bondage, SM und so etwas – was ich auch nicht leiden kann.


Es muss ja kein Blümchensex sein – aber muss es denn derart gewalttätig zugehen?


Aber: offenbar will das die Mehrheit sehen, sonst würde es nicht produziert werden und würde sich nicht verkaufen.
Selbst auf den bekannten Amateur-Seiten nimmt dieser Trend scheinbar zu.


Bedenklich ist natürlich auch, dass viele Jugendliche mit solchen Filmen quasi „aufgeklärt“ werden – und zwar zunehmend früher.
Da kann ich mir gut vorstellen, dass viele den Unterschied zwischen Realität und Fiktion nicht erkennen können und meinen sie müssten das jetzt auch so machen.
Dazu gibt es auch garantiert irgendeine Studie. Aber man kann sich das ja auch selbst in 2 Sekunden überlegen. Dazu kommt: ich hab jetzt keine Lust zu suchen.


Und was mich auch irritiert ist der gar riesige ( 😉 ) Anteil an operierten und bis zur Unkenntlichkeit aufgeplusterten Brüste.
Das ist teilweise derart lächerlich, dass ich nicht weiß, ob ich lachen oder weinen soll.
Was soll das? Ich begreife es nicht!
Darstellerinnen die vorher wirklich toll aussahen und eine tolle Ausstrahlung hatten, sehen hinterher aus wie irgendwelche dämlichen Plastikpuppen.


Und nochmal nebenbei bemerkt: die Länge eines durchschnittlichen erigierten Penis liegt in Deutschland bei 15,6 Zentimetern – der weltweite Durchschnitt liegt in ähnlicher Region … Auch bei Japanern 😉


Ist das die Ursache dafür, dass man ständig auf einschlägigen Unterschichten-Sendern schon im Kinderprogramm um 14:00 Uhr irgendwelche Teenies sieht, die sich größere Brüste machen lassen?
Nach dem Motto: die Männer wollen das – sonst bin ich nicht schön?
Da kann ich mir nur an den Kopf packen!


Gut: RTL 2 und Co. sind nicht die Norm … Hoffe ich zumindest.
Aber das es sowas überhaupt zu geben scheint …


P.S. was mach mich noch tierisch nervt:
Das jede(r) aber auch absolut jede(r) sofort mit dem Stöhnen anfängt, wenn man nur den Namen nennt.


P.P.S. Was mir auch auf denn Keks geht:
Vor allem in amerikanischen Produktionen – die ewig gleichen männlichen Darsteller.
Immer die gleichen Hackfressen! Ich kann sie nicht mehr sehen!


Leute! Ich krieg die Krise!

Advertisements