Medal of Honor und Schwachköpfe bei der Bundeswehr

Gerade musste ich bei golem.de etwas lesen, bei dem ich nicht weiß, wie genau ich das einordnen soll.

Dummheit, Heuchelei Dreistigkeit? Ich weiß nicht genau.

Im neuen Medal of Honor kann man offenbar im Multiplayer auch in Gestalt von Taliban gegen die US Army kämpfen.

Ich darf mal zitieren, was ein Sprecher des deutschen Bundeswehrverbandes dazu gesagt haben soll:

„Es ist widerwärtig, so ein Spiel auf den Markt zu bringen, während in Afghanistan Menschen sterben“

Hehehe!

Da kann ich nur sagen: ihr kleinen Drecksäcke!

Dann hört doch auf in Afghanistan Menschen umzubringen!

Das ist ja wohl der Gipfel der Dummdreistigkeit!

Einem Spielehersteller und letztlich dem Spieler anzukreiden, man könne virtuell Figuren vom Bildschirm tilgen.

Ich sehe ein, dass das natürlich wesentlich schlimmer ist, als reale Menschen zu töten.

Wer es nicht erkannt hat: das war Sarkasmus!

Nach diesem Motto dürfte es auch keine Kriegsspiele in irgendeiner Form geben. Denn irgendwer ist ja immer der Böse und darf nicht „unterstützt“ werden.

Versteht mich nicht falsch: ich bin kein Freund der islamisch fundamentalistischen Taliban.

Aber warum soll man nicht diesen leider realen Krieg nachbilden dürfen?

Das sich diese Leute erdreisten den Mund aufzumachen.

Die Bundeswehr hätte dort gar nicht eingesetzt werden dürfen.

Mal davon abgesehen, dass sie überhaupt nicht ausgerüstet ist für solch eine Aktion.

Es bringt einfach nix. Null, Nada, Nothing.

Mal ernsthaft: wie dachte man, dass das laufen wird?

Man fährt mit 2-3 Panzern rüber und die Taliban suchen das Weite und alle werden plötzlich Christen und die Demokratie wird eingeführt, oder wie?

Die Taliban kann man höchstens loswerden, wenn man die gesamte Bevölkerung ausrottet.

Dann hat der islamische Fundamentalismus keinen Nährboden mehr.

Nicht vorher.

Aber das kann ja wohl nicht ernsthaft eine Option sein.

Advertisements