Das größte Problem unserer Zeit ist …

Na, welches könnte das größte Problem unserer Zeit sein?

Eigentlich müsste da jeder vernunftbegabte Mensch sofort drauf kommen.

Ganz einfach: es ist die Überbevölkerung.

Das ist der zentrale Faktor, an dem man ansetzen müsste!

Alle anderen Probleme wären um mehrere Faktoren geringer, gäbe es diese Überbevölkerung nicht.

Aber anstatt sich dieses Problemes anzunehmen, wird letztlich immer nur an den Symptomen herumgedoktort.

Es werden Millionen und Milliarden ausgegeben für Klimaschutz, für saubere Luft, für sauberes Wasser, Regenwald-Aufforstung und weiß der Geier.

Das eigentlich Problem wird dabei aber irgendwie nicht zur Kenntnis genommen.

Es gibt plausible Studien, die besagen, dass der Planet nicht mehr als 2 Milliarden Menschen nachhaltig verkraften kann. Es gibt sogar Studien, die diese Zahl nochmals vierteln.

Und demnächst sind es schon 7 Milliarden Weltenbürger. Mitte des Jahrhunderts sollen es 9 oder gar 10 Milliarden sein.

Was aber tun?

Und da dürfte das Problem bestehen – es scheint darauf keine gute Antwort zu geben.

Eines ist klar: mit der Schüppe rumgehen und Leute erschlagen ist nicht die beste Methode. 😉

Darauf zu setzen, dass in Entwicklungsländern der Lebensstandard steigt und zur selben Entwicklung wie in den vermeintlich höher entwickelten Ländern führt – nämlich einer drastischen Abnahme der Geburtenrate – kann auch nicht das Ziel sein.

Nebenbei bemerkt: man erkauft sich diesen Lebensstandard auch mit stetig abnehmender Fruchtbarkeit. Wieviele Männer und Frauen in Industrieländern hätten gerne Kinder, sind aber reproduktiv beeinträchtigt – aufgrund von Umweltgiften, genetischen Krankheiten, Stress, und und und.

Eine Anhebung des Lebensstandards für alle würde die Ressourcenvernichtung nur noch stärker, noch exponentieller beschleunigen.

Um es überspitzt zu sagen: wenn jeder Chinese und Inder den jetzigen Lebensstandard eines US-Amerikaners hat (und das wird ja gewollt), dann geht es nur umso schneller bergab.

Der US-Amerikaner ansich emittiert durch sein Verhalten etwa 20 Tonnen CO2 pro Jahr – rund doppelt soviel, wie der Durchschnitts-Deutsche (9-10 Tonnen). CO2-Neutral wären 2 Tonnen.

Und der CO2-Ausstoß ist ja nur eines der Probleme.

Hinzu kommen: Wassermangel, Abholzung, Bodenerosion, Wüstenbildung, Ressourcenvernichtung, Gifte in der Umwelt und tausende andere Probleme.

Nochmals eine Randbemerkung:

Es gibt ja massenhaft Zweifler an dem menschengemachten Klimawandel. Aber: letztlich ist es scheißegal, wer oder was am Klimawandel  schuld ist!

Letztlich muss man als Mensch dagegen steuern – sonst wird das Leben in den gewohnten Bahnen für den Menschen nicht mehr möglich sein.

Leben auf dem Planeten wird es auch bei höheren Temperaturen geben – nur nicht das, welches es jetzt gibt.

Den Planeten und die Evolution interessiert es einen Scheiß – aber WIR gucken dumm aus der Wäsche!

Wir können nur unter sehr eng definierten Bedingungen gut leben – und die gibt es bald nicht mehr.

Der Planet an sich dreht auch noch in 2-3 Milliarden Jahren seine Runden – solange bis ein Asteroid einschlägt und ihn zerfetzt oder die Sonne zur Nova wird.

Und Leben wird es auch immer geben, solange es nicht zu heiß oder zu kalt wird oder das Wasser verdampft und ins All entschwindet – und seien es auch nur Schwefelbakterien in der Tiefsee.

Aber ich schweife ab.

Was kann man tun gegen Überbevölkerung?

Ich denke ich greife nicht zu hoch, indem ich sage: dieses Problem zu lösen ist Grundbedingung für das Überleben der Menschheit.

Zum Schluss möchte ich noch einen Gedanken aus einem populären Film aus dem Gedächtnis rezitieren, der da lautet:

Jedes Lebewesen auf diesem Planeten strebt ein natürliches Gleichgewicht mit seiner Umgebung an – nur nicht der Mensch. Es gibt noch eine Lebensform, welche dies tut – das Virus.

Nun, dieser Gedanke aus dem Film „Matrix“ mag jetzt absurd klingen – aber so ist es doch!

Natürliches Gleichgewicht gibt es schon lange nicht mehr.

Andererseits wollen wir da auch nicht mehr hin – wir wollen eben nicht mit 30 sterben oder an einer simplen Grippe zugrunde gehen.

Ich auch nicht.

Aus dem System heraus gelöst muss man dann aber selbst für ein Gleichgewicht sorgen – oder man geht über kurz oder lang zugrunde.

Und man sollte wirklich nicht darauf hoffen in absehbarer Zeit einen anderen Planeten kolonisieren zu können – auch diesen „Lösungsvorschlag“ habe ich hier und da gelesen.

Dieser Blogeintrag sieht sicher konfus aus, aber ich hoffe es wird klar, worauf ich hinaus will.

Nämlich : so geht’s nicht weiter!

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Ein Kommentar zu “Das größte Problem unserer Zeit ist …

  1. Hmm. Solange es in der westlichen Welt kuschelig bleibt – warum etwas ändern?

    Thomas Robert Malthus hatte bereits vor langer Zeit seine Gedanken zu diesem Thema formuliert.

    Es wird interessant sein, was passiert, wenn wir aufhören uns Humanismus zu „leisten“ – weil er nicht mehr bezahlbar ist.

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