Das ist ja ENORM!

Seit einigen Monaten gibt es ein neues Wirtschaftsmagazin – namens Enorm.

Aber im Vergleich zu den gefühlten 500 anderen Wirtschaftsmagazinen hat Enorm einen anderen Fokus.

Das Magazin, welches gerade in der zweiten Ausgabe heraus gekommen ist, befasst sich mit Social Business und Nachhaltigkeit – auch ökologischer Nachhaltigkeit.

Hier geht es nicht um Daytrading, kurzfristige Rendite, wie ich möglichst viel Geld irgendwo heraus quetsche oder wie ich am effektivsten das Finanzamt bescheiße.

Es geht hier darum einen möglichst großen Nutzen für alle Beteiligten zu erzielen, möglichst nachhaltig zu wirtschaften und so wenig Schaden wie möglich anzurichten.

Und das alles unter der Prämisse trotzdem Geld verdienen zu können und zu dürfen.

Das Abo ist nicht eben billig, es kostet immerhin 7,50€ für eine Ausgabe. Es gibt über das Jahr verteilt 4 Ausgaben.

Für Studenten, Azubis, Rentner und Hartz 4 Empfänger gibt es einen ermäßigten Satz von 5€ pro Ausgabe.

Darüber hinaus gibt es auch eine englische Variante des Magazins, wem diese Sprache mehr zusagt.

15% der Einnahmen aus dem Abonnement-Geschäft werden in Projekte aus dem Bereich „ökosoziales Unternehmertum“ investiert.

Die nächste Ausgabe, auf die ich mich schon sehr freue, wird am 9.9.2010 erscheinen.

Interessante Themen gab es in den ersten beiden Parts viele.

Besonders hat mir, als einem Fan des Konzepts, natürlich der Artikel zum Bedingungslosem Grundeinkommen in der ersten Ausgabe gefallen.

Der Leitartikel zum Thema Mikrokredite und was sie wirklich bringen in der aktuellen Printausgabe, fand ich auch sehr informativ. Hätte nicht gedacht, dass es so wenig bringt.

Alle interessanten Artikel zu nennen würde hier glatt den Rahmen sprengen.

Das beste ist ihr schaut euch selbst mal an, was es mit Enorm auf sich hat. Dazu gibt es auf der Homepage einige Leseproben und viel mehr.

Insgesamt wie ich finde ein sehr gutes Magazin, welches zeigt, dass man auch sozial und ökologisch verträglich Geld verdienen kann.

Advertisements