Das kleine Butterbloemchen möchte gerne aus dem Smoland abgeholt werden …

Ich war neulich schön bei Ikea shoppen – sogar zweimal.

Eines vorweg: das gute alte Kinderparadies heißt jetzt Smoland. Ich war wohl schon längere Zeit nicht mehr bei Ikea. 😉

Gleich den Gewinn von der Wok-Aktion wieder unter die Leute gebracht und die Wirtschaft angekurbelt 😉

Beim ersten Mal wollte ich eigentlich einen Hocker Modell Klippan mitnehmen.

Und was war? Ich habe gefühlte 1000 Sachen Kleinkram mitgenommen – und den Hocker natürlich vergessen. Oh Mann !

Unter anderem gekauft habe ich: eine neue Polsterauflage für meinen Poäng, einen Elefantenfuß, ein paar Gläser und zwei Stahlblech-Boxen für Kleinkram.

Beim zweiten Mal hab ich den Hocker natürlich nicht vergessen – und abermals ein bisschen Kleinkram mitgenommen 😉

Der Hocker Klippan kommt in einem recht kleinen Karton von 10 Kilo Gewicht daher. Den Bezug muss man separat kaufen.

klippan hocker

Insgesamt kostet der Spaß 45€ (36€ für das Gestell, 9€ für den Bezug). Die Bezüge fand ich allesamt nicht so prickelnd. Daher hab ich mich für schwarz entschieden. Das sah noch am besten aus.

Zuhause habe ich natürlich sofort alles ausgepackt und bei 29°C Raumtemperatur versucht zusammenzubauen. Das war eine recht schweißtreibende Angelegenheit. Wobei bei 29°C Stauhitze eigentlich alles schweißtreibend ist.

Den Klippan-Hocker aufzubauen stellte sich als etwas schwieriger heraus, als gedacht.

Hier wurde wirklich auf den Milimeter gearbeitet. 😉

Das Sperrholzgerüst zusammenzuschrauben war ja noch ziemlich einfach. Und allen Geschichten über Ikea zum Trotz: es fehlte keine Schraube.

Wirklich fies war es aber, den Bezug über das Gestell zu ziehen und mit den Klettverschlüssen am Bezug und an der unteren Innenseite des Holzgestelles jenen zu fixieren.

Das klappte nämlich zum verrecken nicht. Am Bezug hat mir an jeder Seite mindestens 1 cm gefehlt, um sich die Klettstreifen überhaupt nur berühren zu lassen.

Ich weiß nicht, was sich die Designer dabei gedacht haben. So kann man das jedenfalls nicht gescheit zusammen bauen. Entweder braucht man mehr Stoff und breitere Klettstreifen – oder man braucht zwei oder drei Leute, die gleichzeitig an jeder Ecke zupfen und zerren.

Der Bezug soll abnehmbar und waschbar sein. Den aber alle paar Monate abnehmen und waschen stelle ich mir unglaublich nervig vor. Da freue ich mich nicht drauf.

Mal am Rande bemerkt: das passende Sofa zum Hocker – also bspw. das Klippan 2er Sofa – ist unglaublich unbequem. Also würde man auf einer Sperrholzplatte mit einer Decke darüber sitzen.

Erwähnenswert finde ich noch die Selbstbedienungskassen bei Ikea.

Eigentlich sollen diese Kassen dafür sorgen, dass man deutlich schneller fertig und wieder im Auto ist.

Zumindest in der Theorie. Denn meistens klappt irgend etwas nicht und man muss warten, bis einem eine nette Dame vom Ikea-Service-Team weiter hilft.

Besonders irritierend finde ich, dass man jeden Mist einzeln einscannen muss. Wenn man also 100 Gläser  einkaufen will, dann muss man 100 Mal das gleiche Glas einscannen – oder warten, bis eine Servicekraft mal gerade Zeit hat, um die Artikelanzahl zu ändern.

Man sollte das Kassensystem zumindest dahingehend ergänzen, dass man eine Artikelanzahl eingeben kann.

Gerne Mal gibt es auch Probleme mit der EC-Karte und man muss wieder auf eine Servicekraft warten.

An der Kasse liefen ständig Hilfe suchende Menschen herum 😉

Unterm Strich wäre es an der alten Kasse mit Kassiererin deutlich schneller gegangen.

Da ich ja nun eine Weile mit Kleinkram versorgt bin, muss ich so schnell nicht wieder zu Ikea.

Das ist auch gut so, weil man immer viel mehr einkauft, als man eigentlich gebraucht hätte. Jedes Mal ein teurer Spaß.

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