Meine Gewichtsprobleme …

Wie die meisten Deutschen mittlerweile, habe auch ich einige Pfunde zuviel.

Mein Simpsons-Avatar zeigt also durchaus Parallelen zum Tatsächlichen. 😉

simpsons-avatar

Schon als Kind war ich ein bisschen dicklich, hatte hier und da ein paar Pölsterchen zuviel.
Meine Mutter – noch aus der Nachkriegsgeneration stammend – war auch immer bemüht, mir das Essen anzupreisen.
Aber unterm Strich war das noch in einer relativ problemlosen Zone.

Besonders schlimm wurde es aber vor 2-3 Jahren.
Nachdem ich ein neues Medikament verschrieben bekam, welches ich auch heute noch nehmen muss – und nicht absetzen kann – war folgendes zu beobachten:
Mein Gewicht schoss innerhalb weniger Wochen um fast 30 Kilo nach oben !

Vor ein paar Monaten gab es dann einen Reduzierungsversuch bei der Dosis der Medikamente – und schwups ging das Gewicht beinahe schlagartig um 9 Kilo runter.
Der Versuch war leider nicht von Erfolg gekrönt – die Dosis wurde wieder nach oben korrigiert – und das Gewicht ging nicht weiter runter.

Wie genau das Medikament in meinen Stoffwechsel eingreift, sprich: warum ich so massiv zugenommen habe, kann ich gar nicht genau bezeichnen.
Fakt ist leider, dass ich ohne schwer auskomme.

Ich hatte seinerzeit mal einen Versuch mit einem Fitnessprogramm gestartet. Das habe ich jedoch nur 3-4 Monate durchgehalten.
Es hat mir nicht so richtig viel Spass gemacht – und immer alleine hingehen mochte ich auch nicht so gerne.
Und Abends – zu meiner favorisierten Zeit – war meist alles proppenvoll und man musste an den Geräten warten.
Aber unterm Strich war ich einfach nicht diszipliniert genug.

Diese Disziplinlosigkeit gibt es bei mir auch beim Essen.

Auf der einen Seite fahre ich eine fast schon Null-Toleranz-Politik.
Ich rauche nie, ich konsumiere nie ethanolhaltige Speisen oder Getränke, ich trinke nie Kaffee, ich versuche so vegan zu leben, wie möglich.

Auf der anderen Seite esse ich beinahe schon hemmungslos.
Was da ist, ist in Gefahr.
Deshalb darf ich nie viel einkaufen – es besteht immer die sehr reale Gefahr, dass ich zuviel esse.
Einen Vorrat anlegen wäre ein böser Fehler.
Ich kann da nicht Maß halten und esse zuviel auf einmal.

Wenn ich hingegen wenig kaufe, dann esse ich auch wenig.
Da Lieferdienste eigentlich nie veganes Essen liefern, besteht da schon mal keine Gefahr.
Und mal eben zur Tankstelle und Chips kaufen, mache ich auch nicht.

Den Süssigkeiten habe ich größtenteils abgeschworen – allein schon aus der Tatsache heraus, dass in 95% allen Süsskrams etwas drin ist, was ich nicht esen will.
Sprich: Gelatine, Joghurt, Lactose, Milchsäure, Bienenwachs, Fischeiweiß, … die Liste lässt sich beliebig fortführen.

In Chips sind auch meist Spuren von Milch enthalten, was ich auch nicht so toll finde.
Zudem sind die recht teuer geworden.

By the way … Was mich erstaunt hat: selbst Puffreis-Plätzchen haben sehr viele Kalorien. Das hätte ich nicht gedacht. Damit abnehmen wollen ist also wenig förderlich 😉

Ein weiterer Fehler, den ich auch immer wieder begehe: zu spät vor dem schlafen gehen noch etwas essen.
Das geht auch direkt wieder auf die Hüften.

Die meisten Lebensmittel haben auch eine viel zu hohe Energiedichte. Sie haben also in Relation zum Volumen sehr viel Energie gespeichert. Das sieht man am besten an Kartoffelchips.
Eine Tüte Kartoffelchips (200g) hat die gleiche kalorische Energiemenge, wie 4 Kilo Speisekartoffeln. Und die würde wohl niemand einfach so essen können. 😉

Das Problem ist auch gar nicht das Nicht-Wissen um die Probleme.
Ich weiß, wie es eigentlich gehen sollte.

Ich weiß, dass ich mehr Sport treiben sollte.
Ich weiß, dass ich zu spät Abends nichts mehr essen sollte.
Ich weiß, dass ich die Portionsgrößen reduzieren sollte.
Ich weiß, dass ich nicht zuviel einkaufen, also keinen Vorrat halten sollte.
Ich weiß, dass die meisten Lebensmittel eine zu hohe Energiedichte haben.

Aber das Wissen um die Probleme allein scheint nicht auszureichen ….

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