The Air I Breathe – die Macht des Schicksals – Möchtegern L.A. Crash ?

Ich habe mir mal The Air I Breathe – die Macht des Schicksals angeschaut.

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Da es sich hier um ein Episodendrama handelt, musste es sich auch dem Vergleich mit dem „großen Vorbild“ L.A. Crash stellen – und kommt dabei, wie ich finde, nicht gut weg.

Der Film möchte anscheinend gerne tiefsinnig wirken.
Doch das wirkt unglaubwürdig und deplatziert.
Insgesamt sind die einzelnen Episoden eher vage miteinander verknüpft.
Sie wirken beinahe wie wahllos zusammengestückelt und in eine Form gepresst – um irgendwo Verknüpfungen zu erhalten.
Man stellt sich häufig die Frage, was der Handlungsabschnitt, den man gerade sieht, eigentlich bezwecken soll. Vieles wirkt, als gehöre es nicht dort hin.

Die Besetzung ist durchaus hochkarätig.
Immerhin spielen bekannte Gesichter wie Andy Garcia, Brendan Fraser, Forest Whitaker, Sarah Michelle Gellar oder Kevin Bacon mit.
Leider bringt die beste Besetzung nichts, wenn die Story nicht gefällt.

Der Film wirkt insgesamt nicht, wie aus einem Guss.
Eher seltsam zusammengewürfelt.
Es wirkt alles recht oberflächlich und dem Zuschauer erschließt sich der tiefere Sinn nicht wirklich.
Außerdem wird ständig zwischen Thriller und Liebesdrama hin und her geswitched.
Man hätte sich hier für eine Seite entscheiden und diese fortführen sollen.
So wirkt es ein wenig, wie ein abstruses Durcheinander.

Insgesamt betrachtet hat mir der Film nicht wirklich gut gefallen.
Daher gibt es von mir auch nur 4 von 10 Punkten.

In Deutschland ist der Verkaufsstart für den 3. April 2009 geplant.
Im Ausland ist die DVD schon seit Längerem erhältlich – und zudem recht günstig.

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