Höhere Steuerabgaben auf Spirituosen – keine schlechte Idee

Die Idee von der Drogenbeauftragten Sabine Bätzing, die gerade durch die Nachrichten geht, finde ich persönlich garnicht so schlecht.

Spirituosen sind in Deutschland im Vergleich mit unseren EU-Nachbarn ziemlich günstig zu bekommen.

Dass die Spirituosenhersteller dagegen sind, ist ja wohl völlig klar – schließlich brächen ihnen Gewinne weg. 😉 Das muss wohl nicht noch extra erwähnt werden.

Ich finde aber, man kann nicht alles mit Gewinnmaximierung rechtfertigen …

Ich kann mir gut vorstellen, dass der durchschnittliche Alkoholkonsum pro Kopf durch diese Steuererhöhung sinken könnte.

Den Vorschlag, die Abgabenhöhe an den Alkoholgehalt zu koppeln, finde ich sehr gut. Dann würden hochprozentige Getränke, wie Vodka oder Korn, teurer, während Bier und Wein  relativ günstig blieben.

Die gewonnen Steuereinnahmen könnte man dann in die Gesundheitsstöpfe einbringen. Schließlich sterben jedes Jahr geschätzte 40000 Menschen in Deutschland an den Folgen des Alkoholmißbrauches – und viele, viele mehr setzen ihre Gesundheit damit aufs Spiel. Das ist ein ziemlich großer Posten im Gesundheitswesen.

P.S.

Besonders witzig finde ich übrigens den Kommentar von Volker Kauder zu diesem Thema, der da gesagt hat „Ich wünsche mir, dass die Politik die Menschen in der Weihnachtszeit mit solch aberwitzigen Vorschlägen in Ruhe lässt“.

Volker !

Sag das mal deinen Kollegen !

Dann lasst uns doch mal schön mit den aberwitzigen Datenerfassungsvorschlägen in Ruhe !

Wie wärs denn damit ?!

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Ein Kommentar zu “Höhere Steuerabgaben auf Spirituosen – keine schlechte Idee

  1. Findeich gut rauf mit den Steuern auf Alcohol,
    und vielleicht sollte man auch noch eine Steuer
    für leeres Gerede der Politiker einführen.
    Da brauchte kauder wohl weniger angst haben, denn auf Abgeordnetenwath.de hat er schön den Mund gehalten

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