Warum ich Notebooks nicht mag …

Ich bin kein großer Freund von Notebooks.

Für den mobilen Einsatz haben kompakte Geräte sicherlich ihre Daseinsberechtigung. Aber ein normales Notebook als Desktop-Replacement ?

Zählen wir mal auf, was mir daran nicht schmeckt:

– schwer Aufrüstbar, nur wenige Komponenten austauschbar

– geringere Speicherkapazitäten möglich

– für das gleiche Geld weniger gebotene Leistung

– mehr Leistung wird beinahe exponentiell teurer

– bei Defekt einer Komponente muss der normale User das komplette Gerät einschicken und muss – mitunter für Wochen – darauf verzichten

– alte Komponenten in der Regel nicht weiter nutzbar

– mögliche störende Geräuschkulisse auf dem Schreibtisch

– geringere Displaygröße als bei normalen PCs möglich

– sehr viele Displays haben eine spiegelnde Oberfläche

– umständlichere Bedienung mittels Touchpad und kleinerer Tastatur

– Gefahr des Totalschadens beim versehentlichen Getränkedarüberschütten

Natürlich haben diese Geräte auch Vorteile:

– geringerer Stromverbrauch

– geringere Stellfläche

– gewisse Mobilität

Aber unterm Strich bleibe ich auf jeden Fall bei meinem Desktop-PC. Den kann ich problemlos mal aufrüsten, wenn ich gerade lustig bin und muss nicht das gesamte Gerät einschicken, wenn mal eine Komponente ausfällt. Und ich rate auch jedem, der einen neuen PC für Zuhause haben möchte, zu einer Non-Notebook-Lösung.

Wer unbedingt mobil sein und bspw. im Zug einen Film gucken möchte, für den ist da ein Netbook als Zweitgerät interessanter. Als Produktivsystem kann man diese Teile schwerlich einsetzen. Dazu mangelt es einfach an Leistung.

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