EU Agrarpolitik – muss man nicht verstehen, oder ?

Bei so manch einer Entscheidung aus Brüssel komm ich nicht ganz mit.

Aber dann gibt es auch solche Punkte, die ich garnicht nachvollziehen kann.

Ein gutes Beispiel dafür ist die EU Agrarpolitik.

Ganz kurz gefasst kann man sagen, dass die EU Agrargüter massiv subventioniert.

Diese Agrargüter findet man dann bspw. auf einem Markt in Abidjan (Elfenbeinküste) wieder.

Dort kosten sie deutlich weniger, als die im Land selbst angebauten Agrarprodukte. Und weil die dann keiner mehr kauft, haben die Bauern vor Ort keinen nennenswerten Lebensunterhalt mehr.

Usw. usw.

Das ist doch einfach nur dämlich !

Auf der einen Seite zahlt der Europäische Bürger die Subventionen und auf der anderen Seite dann wieder Nahrungsmittelhilfen und Entwicklungshilfe.

Durch diese Politik geht es auch den Menschen vor Ort – gelinde gesagt – nicht besser.

Es gibt bspw. in den Niederlanden und Spanien gigantische, überbaute Areale, in denen ganzjährig Gemüse und Obst geerntet werden.

Diese Agrarzentren verbrauchen auch unfassbar viel Wasser und Energie – vom Flächenverbrauch mal ganz zu schweigen.

Muss man nicht verstehen, oder ?

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